1964 im hessischen Bad Homburg geboren, fiel er schon in der Schule durch häufiges Vom-Stuhl-fallen auf. Seine Französischlehrerin leitete dann seine Karriere ein, indem sie Martin Schneider ihrem Gatten vorstellte. Dieser war rein zufällig Schriftsteller und leitete ihn direkt an den hessischen Rundfunk weiter, für den Martin dann fortan Sketche schrieb. Während eines Praktikums beim HR3 fing er dann an, seine Nonsens-Beiträge selbst zu sprechen – »Entschuldischung, isch scheem misch, weil isch des Wort scheemisch nett ausschpresche kann. Könne Sie vielleischt ema des Wort scheemisch saache?« – Sein gedehntes, sehr eigenwillig betontes hessisch wurde zu seinem Markenzeichen.
1990 beschließt Martin Schneider, auf die Bühne zu gehen – sein erstes Programm heißt: »Gell, Sie sind spirituell?«. Seit er die CD »Aschebeschär« aufgenommen hat ist er in aller Munde bekannt als »Maddin» oder »Mr.Aschbeschär«. Es folgten TV-Aufritte im »Quatsch-Comedy-Club«, »RTL Samstag Nacht«, »Peep«, »Harald-Schmidt Show«, »7 Tage – 7 Köpfe«, »Genial daneben« etc.
Neben den Auftritten in diversen Fernsehshows kann man seine Schauspielkunst auch in einigen Spielfilmen bewundern, so war Maddin unter anderem in den Filmen »Germanikus« oder »7 Zwerge – Männer allein im Wald\« zu sehen. Aktuell ist er mit seinem Soloprogramm »Maddin hebt ab« auf Tour und fast jede Woche in der Comedy-Serie »Schillerstraße« zu sehen. Im Sommer 2006 schlüpfte er wieder in die Rolle des »Speedy« für den Film »7 Zwerge: Der Wald ist nicht genug«, der im Oktober 2006 in die Kinos kam.
2008 erhielt Maddin Schneider seine erste Hahuptrolle in der von Maike Tatzig entwickelten Sat.1-Serie »Maddin in love«. Das Drehbuch stammte von Oliver Welke.