Wortgeschichten - Zusammenfassungen

schillereck.com Foren-Übersicht >> Spiele

Heike

Neben-Maike-Sitzer(links) | Anmeldedatum: 19.01.2007 | Beiträge: 4895 | Verfasst am: Sa März 17, 2007 19:14 | Titel: Wortgeschichten - Zusammenfassungen

Wortgeschichte - 1 -

Es sollte einmal die längste Wortgeschichte des ganzen Universums werden, aber durch eine unvorstellbare Rechtschreibreform wusste niemand mehr wie die folgende Wortpatenschaft zu Sternschnuppenschnee zustande gekommen war. Denn so etwas einmaliges, was eigentlich nur im Osten existiert. Eine bessere Erklärung konnte sich Cordula nicht einfallen lassen, obwohl Maddin das schon lange verstanden hatte, zweifelte sie an seinem wirklichen und logischem Ausrutscher und beendete das Gedöns.

Annette laberte derweil ununterbrochen von irgendwelchen koreanischen Männern, die selbst Sonntags auch im stürmenden Wetter mutig vor die Tür gehen und Hüpfgummi spielen. Maike wollte das eigentlich irgendwie schneiden, aber das ging bis in die letzte Sekunde, bevor sie es dann endgültig abbrachen.

Überraschungseier wurden an alle Comedians verteilt. Und 7 verschiedene Zwerge konnten sich nicht mehr entscheiden, ob sie nicht doch die kleinsten Geschöpfe im Zwergenland sind. Als sie endlich beschlossen hatten, dass Mirja auch einen Part in der Schillerstraße am Freitag, den 13. des neuen Monats haben werde, gingen sie wieder zurück in das geheime Versteck namens Sternschnuppenschnee. Jedoch ergab sich plötztlich ein ganz anderer Umstand im Märchenwald. Die Spielleiterin Maike gab Cordula eine Regieanweisung, dass Cordula eine Nonnenschleimlampe bestellen soll. Leider hatte ebay nur noch "Sofort-Kaufen-Auktionen", so googelte auch Annette vergeblich danach.

Maddin stand auf der Couch. Obwohl Annette die Anweisung von Maike nicht bekam, ahnte er, dass jetzt schlimme oder auch nervige Sachen im Laufe der nächsten zwei Minuten kommen würden.
Um eine absolute Katastrophe zu verhindern, was einen riesen Tumult vor dem Schillereck, inmitten der drehbaren Zuschauertribüne auslöste, fing plötzlich Maddin mit Annette einen dreckigen Schlager an zu singen. Währendessen jubelte der Rest des gesamten anwesenden Schillerstrasse-FC`s lauter als das große Publikum.

Cordula eilte mit großen Schritten zum Fenster, denn es passierte draussen unerwartetes. Das ganze Publikum stand Kopf, weil Bernhard es verstand, wie ein Artist im Schillereck zu jonglieren und das ohne auch nur ein einziges randgefülltes Kölschglas zu zerstören.

Die Statisten im Schillereck beobachteten das sehr verängstigt mit grossem Schweigen und hofften mit einem Mal, dass alles schnell vorbei sei, aber dem war nicht so. Annette hatte heute noch nichts gegessen, weil es doch ziehmlich eilig gewesen war, nach den Dreharbeiten zur Autogrammstunde und endlich dann weiter nach Hause zum Essen.

Michael war ganz froh über die rohen Eier, die er auf dem Tisch platziert hatte, um Maddin nicht zu überfordern. Aber wie durch ein Wunder mussten Michael und Cordula keine wirklichen Eier essen. Da Cordula's Haushaltsdose mal wieder völlig verbeult ausssah, kümmerte Maddin sich schnell darum.

Die Oliven von Cordula waren zum Wegwerfen schön genug. Leider war Cordula nicht begeistert davon und beschloss aus Trotz die Oliven einzufrieren. Allerdings war dies ohne Gefrierfach gar nicht so einfach, denn die Kälte sollte eigentlich kalt bleiben, aber der Thomas wollte das unbedingt für sie warm halten. Deswegen "musste" sie Maddin auffordern, mit ihm zu spielen ohne dabei etwas zu zerstören, was sehr schwer möglich war, weil Maddin immer wie bekloppt anfing viel rumzutänzeln und so richtig aufdrehte. Annette verschwand unauffällig hinter der Küchenzeile in dem Wohnungsset.

Aber leider hatte das Tomatentier namens Thomas, die ganze Küche mit seinem gegessenen Eiswürfeln versifft. Dadurch fiel es Thomas nicht leicht, die Küche zu reinigen, ohne dabei Spuren zu hinterlassen. Er verdreckte auch noch den Filzklotz, welcher doch eigentlich sehr begeehrt war.

Cordula starrte ihn unterdessen an, als plötzlich die Melodie der Schillerstrasse eingespielt wurde. Dann rannten alle wild nach oben, um auf den Dachboden zu gelangen. Zufälligerweise wartete oben direkt Mirja, da sie auch noch etwas suchte. Aber dann geschah die grösste Katastrophe, die je passieren konnte.

Völlig perplex starrte Annette auf Cordulas linkes Ohr, welches den richtigen Knopf trug, denn Maike hatte sich natürlich darum gekümmert, dass der Empfang perfekt funktioniert und das Mirkrofon diesmal nicht nass wird. Diese Anforderung war jedoch gar nicht einfach, denn soeben hatte Michael in der Küche eine Flasche Sekt geöffnet und dabei verschwand der Korken wie von Geisterhand unter der Decke für die Kabelträger.Erfreulicherweise flog der verschluckte Korken Sekunden später wieder zurück auf das Klavier.

Mittlerweile amüsierten sich Maddin, Annette, Ralf und Cordula über die gelben Rennautos. Diese waren so riesig, dass Maddin hineinpasste! Damit konnte man in wenigen Augenblicken einen Berg Wackelpudding umfahren.
Seit sie das ausprobiert hatten, entschieden sie sich, das Auto wieder für den Weg nach Rimini zu mieten und Rosetta einen Besuch abzustatten.Diese Idee fand Ralf nicht sehr lustig. Maddin freute sich jedoch tierisch auf die italienischen Frauen, die schnellen Autos mit hohen Sitzen und großen Rädern und sehr geräumigen Kofferräumen, weil er Rosetta etwas zu essen gegeben hatte.

Aber die Aufzeichnung am Abend wurde zu einer großen Katastrophe, da einige Statisten nicht rechtzeitig mit dem Schminken fertig waren. Hektisch orderte Maike noch schnell drei neue Statisten, welche klein, sowie hungrig und voller Energie waren.Sie sollten auch widerstandsfähig gegenüber Krankheitsviren, welche porentief in jeder Ecke zu sehen sind, sein, dennoch waren die Zuschauer begeistert!

Cordula hats derweil geschafft eine Wortgeschichte zu beenden. Mittlerweile hat jemand aber etwas sehr bemitleidenswertes getan ohne genau bedacht zu haben, dass die Gefühle aller Mitspieler Karussel fahren könnten.

Doch Cordula war glücklich darüber, dass nun alle sich im Schillereck befanden, denn da sollte ein spektakuläres Riesenevent stattfinden.
Es befanden sich 4 weitere, bunte Kisten mit allerlei ungefährlichen Partyaccessiors und vielen pyramidenförmigen Partyhütchen, die alle auch sofort auf ihren passenden Platz gestellt wurden.
Die brandneuen Speisekarten, die feuerspuckenden Frösche und das tanzende Chamäleon waren soeben eingetroffen. Sofort fing Bernhard an, die Stühle aufzupolieren und half Ralf beim Anziehen seines Prinzessinnenkostüms, das Annette extra für ihn schneidern musste. Nachdem alle sich verkleidet hatten, konnte Bernhard endlich seinen viel zu grossen Hund aus Wackel-Dackel-Material, eine Mischung aus vielen kleinen Einzelteilen, herausholen und ihn auf den grossen Tetje zu setzen. Nun wunderte sich Ralf auch, was Annette nun vorhatte. Sie holte einen Stuhl, der aber kaputt war, und fing an, damit Kunststücke vorzuführen. Sie stellte sich riskanterweise auf den kaputten Stuhl, während sie etwas von dem kleinen und total bekloppten Wackeldackel abbrach beim beklettern des demolierten Stuhles. Nun knarrte aber nicht der Stuhl, sondern die Eingangstür.

Cordula erstarrte vor Schreck, denn vor der Haustür lag ein schwarzer und ein roter Briefumschlag; in dem einen war ein unfassbar schrecklicher Text. Dafür steht im anderen Brief etwas weniger schreckliches, aber wurde gelesen.
In einer Minute wurde dieser, doch leider sehr bedauerliche Brief, verbrannt und in einer Tupperbox, die mit absolut dichten Ecken ausgezeichnet war, beerdigt.

Michael wollte unbedingt mit den Laternen vom Publikum eine kleine Laternenparty veranstalten, was leider gründlich in die Hose ging, weil er mit etwas Ekligem auf die Zuschauer warf. Er wurde daraufhin etwas ungehalten losgelassen um Action zu erzeugen.
Als Maddin die Zuschauer beruhigen mußte mit seinem hessischen Gebabbele, war natürlich Maike sofort überzeugt davon.
Ralf schleuderte währendessen mit seinem ganzen Umfang, die arme einmal richtig um seine beiden Beine herum. Dabei entfaltete sich ein verdächtiger Geruch, der sehr stark nach etwas halsbrecherischem und schmierigem roch. Um aber nicht noch mehr zu stinken, musste sofort etwas schnelles und sicheres getan werden und auch Cordula war sich sicher, dass Maike soeben den Hebel zur Anweisung gab, obwohl dieser Knopf garnicht funktionierte! Allerdings war dies nur eine nicht erkennbare technische Störung, welche der Neben-Maike-Sitzer nicht unbedingt wahrnahm, weil es extrem laut war.

Der seltsame und doch bekannte Freund, der aus einer besonderen, braunen Tür vom Schillereck stolperte, hiess Wigald Boning. Jonas war auch mit dabei, weil seine Mutter eine wichtige Anweisung bekam, welche Maike aber leider nicht aussprechen konnte, weil sie nicht Mandarin sprechen wollte. Glücklicherweise aber konnte das Urmel nicht lesen und somit freute sich auch Maike, dass alles mal friedlich ablief.
Das Urmel jedoch wollte das Mikrofon nicht hergeben, obwohl es kaputt war und auch seltsam aussah. Doch auf dem Tisch schäumte mal wieder Ralfs Bier über und dadurch musste Urmel wieder lachen. Endlich war die Überraschung gelungen!

Alle freuten sich, alles wieder gut und der alte Spielleiter Georg Uecker kam in seinem grauen Designer-Anzug daher und versuchte, das Gummibärchenglas lautlos zu öffnen. Aber leider vergebens. Ein unvorhergesehener Quietscher erschreckte das gesamte Publikum, deshalb gab es für Maike die Aufgabe, eine schallabsorbierende Dose zu finden. Sie ging in die Garderobe, um neue, bessere und tollere Gummibärchengläser zu besorgen.

Unterwegs wurde allerdings noch der Setwechsel zum Schillereck vollzogen, danach war ein Mikro irgendwie, beschüttet von Ralf`s überschäumenden Kölsch, völlig zerstört worden. Maike entsetzt und empört, war völlig diffus, denn es wurde plötzlich dunkel vor der Kneipe. Maddin wurde dabei erwischt als Tricktädda. Doch leider stürzte in diesem Moment das komplette Schränkchen aus Cordulas Wohnung, weil Annedde mal wieder etwas auf dieses Brett gestellt hatte. Aber dennoch reagierte es überraschend, weil natürlich die Einlegeböden aus kanadischem Sperrholz waren und total alt.

Wer aber nun war der tatsächliche kaltblütige unberechenbare und angsteinflößende Comedian, der immer noch wie angewurzelt in der Balkontür stand? Niemand wusste, ob es ein echter Überraschungsgast war, oder nicht. Der erste Verdächtige war Dieter, aber schnell auch Barbara in ihrem neuen Kampfanzug war eine der Verdächtigen Tricktädda.
Schnell wusste Cordula, wer nun der wirkliche Übeltäter gewesen ist. Es entschuldigte sich mit einer roten Mütze. Das knallgelbe Cabrio von Cordula wurde von einem übelriechendem Ledersitz in die Garage gelockt. Als Ralf das Bier wiedermal schüttelte, ging alles im Schnellzugstempo aus dem Fläschelein heraus. Und dann war auch schon alles wieder zugesaut, weil er doch immer wieder zeigen wollte, was er alles kann. Allerdings umsonst! Denn Maike hatte schnell alle Anweisungen trocken gefönt und noch gelöscht.

Daraufhin verwirrte das Problem eigentlich die immer noch verschlossene Flasche.
Für einige der Zuschauer wurde das Lachen von Ralf zu laut und sie fingen an sich zu krümmen. So beschlossen Maike und alle, an dieser Stelle die Wortgeschichte zu beenden!

Schillereck