Touren anderer Comedians

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Anne

Barhocker im Schillereck | Anmeldedatum: 21.01.2007 | Beiträge: 4027 | Verfasst am: Fr Nov 30, 2007 13:16 | Titel: Touren anderer Comedians

Muss man ja jetzt nicht für jeden n neues Thema machen, steht ja vielleicht eh bloß 1-2 mal was zu Wink

Also, ich war ja gestern bei "Johann König eskaliert" und ich fands sooooooooooooooo genial!!!!

"Und dann war mir schlecht. Also die Flasche war ja auch leer. [Rotwein] Und dann hab ich mich so übers Sofa gehängt, also sooo oooh ... *Johann hängt sich übern Tisch, der in dem Fall das Sofa darstellen soll* ... und dann hab ich die Katze angebrochen." Das war der geilste Satz des Abends! "dann hab ich die Katze angebrochen", ich muss ja jetzt beim Schreiben noch wieder lachen. Worüber ich mich schon weggeschmissen hab, als er das im Fernsehn bei Mario Barth erzählt hat: "Und dann bin ich mitten in der Nacht aufgewacht und hab gedacht: 'Klingeltöne fürs Fahrrad'. Und dann bin ich wieder eingeschlafen." Totlach *wegschmeiß*
Was aber am allergeilsten war gestern, war was ungeplantes. Also am Anfang labert Johann so vom Tape wie beim Comedypreis, blabla, und dann zur Begrüßung rülpst er erstmal laut Totlach So und dann viel später, schon nach der Pause, sitzt Johann da am Tisch und löffelt Suppe und erzählt, wie sehr er doch Suppe mag. Sonst hatte er irgendwie noch n Glas Apfelschorle da, was er getrunken hat. So, und dann ist er da am labern, mitten im Wort rülpst er schon wieder. Also nicht so n lauter, sondern bloß so n kleiner, der beim Reden mit rausgerutscht ist. Publikum kichert, ich muss voll losgeiern Totlach Totlach Johann dann: "Dabei hatte ich extra gesagt 'ohne Kohlensäure' ... also die Suppe" und was macht er dann? Schüttet sich erstmal n bisschen Suppe über die Hose *wegschmeiß* Das war soooooooo geil! Als ich später im Bahnhof saß, musste ich irgendwann da nochmal dran denken und musste wieder los lachen, war nicht peinlich, nein ^^

Cool war auch, als er von "Auf die Fresse to go" erzählt. Da informiert er sich ja vorher immer drüber, wo in dem Auftrittsort man das kriegt. Und in Regensburg heißt die Gegend Königswiesen. Johann: "Königswiesen. ... Königswiesen! *traurig* Das sind meine Wiesen!" Totlach

Am Ende dann hat er sich auch noch mich ausgesucht zum nachm-Namen-fragen-und-zulabern, war sehr cool Very Happy Und er wusste dann hinterher auch noch, wie ich heiße, hat sich mein AG-Buch beguckt (sind ja bloß 2 Mirjas drin) und fragte mich, wie es denn bei Mirja war. Und dann, dass ich ja noch nicht so viel drin hab im Buch. Meinte dann, dass das ja schon das 3te Buch ist, da meinte er, ich wär ja voll der Comedyfan Very Happy Er war auf jeden Fall supermeganett hinterher!! Als er dann noch was fürs "Maddin ist" geschrieben hat, wars auch lustig, weil er sich dann mit seinem Merch-Mann drüber unterhalten hat, wie man denn nun "Äbbelwoi" schreibt, als ich dann hinterher gegangen bin, hat er da auch nochmal mit angefangen *g*

Längerer Bericht kommt noch, Montag oder so. War auf jeden Fall der Hammer und ich kanns nur jedem empfehlen, auch hinzugehn! Very Happy Und in die Schillerstraße darf er sehr, sehr gerne auch nochmal, er hat nämlich auch gut improvisiert Very Happy

Steffi H.

Neben-Maike-Sitzer(rechts) | Anmeldedatum: 19.01.2007 | Beiträge: 9825 | Verfasst am: Fr Nov 30, 2007 14:14 | Titel: Re: Touren anderer Comedians

Anne hat Folgendes geschrieben:
Als ich später im Bahnhof saß, musste ich irgendwann da nochmal dran denken und musste wieder los lachen, war nicht peinlich, nein ^^


ja und ich hock hier grad in der Bibliothek und lach mich weg Totlach *Kopf zur Wand dreh und dahin weiter lach* Totlach Und Jessi guckt mich auch schon komisch an Totlach

Nicolsche

Thomatentier | Anmeldedatum: 14.04.2007 | Beiträge: 1038 | Verfasst am: Sa Dez 01, 2007 22:11 | Titel:

oh mensch ich will auch zum johann könig ... *ma gucken geh wann der bei mir ma in der nähe is* ...

Anne

Barhocker im Schillereck | Anmeldedatum: 21.01.2007 | Beiträge: 4027 | Verfasst am: Mo Dez 03, 2007 13:09 | Titel:

Böricht ist fertig - bisschen viel "zu viel Text" Mr. Green


Johann König live in Regensburg – 29.11.2007 – Johann König eskaliert


Am 29.11. verließ ich den Unterricht so gegen 3-4 Minuten vor vier, ging schnellen Schrittes zur Tram – die sogar pünktlich kam! – fuhr damit bis zur U-Bahn, mit der U-Bahn zu ner anderen U-Bahn und mit der dann weiter bis zum Rotkreuzplatz. Dort in der Nähe traf ich mich mit meiner Mitfahrgelegenheit, die etwa 6-7 Minuten zu spät kam :-/ Als dann jedoch das Auto mit dem mir bekannten Kennzeichen kam, freute ich mich, dass ich nun ja doch noch vor 19 Uhr in Regensburg ankommen würde und auch bestimmt noch genug Zeit, um zum „Kulturspeicher“ zu kommen. Doch die Freude währte nicht lange: Eine andere Mitfahrerin verspätete sich um fast 45 Minuten!! *grml* Leider warteten wir auf sie, da sie oft bei meinem „Fahrer“ mitfährt. Nach einer aber trotzdem ganz lustigen Fahrt mit Kennzeichen-Raten kamen wir um kurz nach sieben am Regensburger Hbf an. Nach kurzem durch-die-Stadt-irren stieg ich dann in einen Bus, der in die Nähe von dem Kulturspeicher fuhr, wo das ganze statt fand, für längeres Suchen war ja keine Zeit mehr ^^ Auf den letzten Metern vorm Kulturspeicher kam ich auch an ein paar Johann König-Plakaten vorbei und dachte mir, davon nimmste dir auf dem Rückweg eins mit. Im Kulturspeicher kam ich dann auch bald mal an, kurz nach halb acht. Hm. Ohne große Hoffnung ging ich trotzdem immer weiter nach vorne durch den Saal. In fast jeder der vorderen Reihen war noch Platz. Und tatsächlich auch noch in der ersten!! Ich frage einen Mann, ob die beiden Plätze da noch frei seien – „ja, einer davon.“ Wunderbar! Also setzte ich mich auf den, der weiter in der Mitte lag (Mittelgang gabs nicht). Yay! Erste Reihe! *freu* Ok, später musste ich rausfinden, dass ich aber ziemlich bescheuerte Sitznachbarn hatte, nämlich die beiden Damen, die zu dem Mann gehörten, den ich vorher nach dem Platz gefragt hatte… Besonders die, die neben mir saß. Die lachte über jeden Satz, egal ob lustig oder nicht, lauthals los. War auch mehr so eine „Hallo, ich sitz hier, ich lache über dich, find mich toll, sprech mich an!“-Lache. Und künstlich. Bah. Manchmal konnte ich gar nicht richtig über Johann lachen, weil ich mich noch so über die Frau aufregen musste…
Bis zum Beginn des Programms laufen verschiedene gecoverte Lieder, die meisten davon sind ziemlich cool. Besonders „I’m outta love“ war ziemlich genial! Muss ich mal suchen, möchte ich haben!
Irgendwann ging dann das Licht aus und Johann König kündigte sich selber an. Anscheinend gibt’s keinen Bereich hinter der Bühne und auch keinen anderen Durchgang – jedenfalls kam Johann von hinten und lief einmal durch den Saal durch. Er ging auf die Bühne, bekam einen großen Applaus und begrüßte uns dann mit einem Rülpser und „Oh, ‘tschuldigung!“ *wegschmeiß* Dann bedankte er sich und wünschte uns einen guten Abend. Ich merkte sofort – irgendwas ist „faul“. Johann bewegte nur die Lippen und das Gelaber kam vom Band. Selbe Nummer wie beim Comedypreis *g* „Ich bin der Mann im roten Hemd, aber grün ist gerade in.“ sagte er, wie er da im grünen Hemd auf der Bühne stand. Als das Gerede vom Band zu Ende ist, sagt er: „Coole Idee, ne!? Das ist meine Idee! Wisst ihr, ich hab gedacht, Johann, die Leute in Regensburg, die musst du von Anfang an irritieren. Das ist ganz wichtig. Die brauchen gar nicht von Anfang an denken: Aaah, ah, ah ah, ah ah ah, ah ja den kenn ich. Jaja, den kenn ich, das ist doch der, der immer so ah ah ah, ah ja, den kenn ich, ah ah ah, oh Gott, den kenn ich ja. Ich geh wieder nach Hause.“ Dann meinte er, wenn er schon persönlich kommen muss, dann kann er’s auch live machen und beschreibt sein Headset, ein sehr filigranes, subdingsbums (weiß nicht mehr, aber irgendwas mit sub), teilweise ist das auch unter der Haut.
Nachdem er uns erzählt hat, wie es zu seinem neuen Programm kam („ich wollte erst die guten Sachen aus dem alten Programm erzählen und dann strecken. Mit Humor. Aber dann hab ich gedacht, hinterher fällt das auf, … und dann musst du mit denen reden …!“) und wie es zu dem Namen des Programms kam („wenn die Leute das sehen, denken die sofort Jaa, das ist genau das, was ich sehen will.“), zeigt er uns, was er mitgebracht hat: „Zum einen ein Bandgerät, das hab ich vor zwei Tagen gekauft, hier kann man’s ans Internet anschließen und dann hätten wir dann hier noch die Festplatte (Johann steckt eine Kassette rein), da hab ich mir alles reingebrannt. Außerdem hab ich einen kleinen Koffer mitgebracht, da sind ganz viele Sachen drin, zum Beispiel auch kleine Bücher. Weil wenn ich unterwegs bin, dann passiert es immer wieder, dass ich Gedanken kriege. Und dann schreib ich die auf, und wenn ich die dann später lese, manchmal auch Tage später, dann denk ich mir auch, oh oh, oh mein Gott… das kannste auch keinem erklärn.“ Aber heute will er uns daraus was vorlesen. Erstmal zwei Gedichte, „Schicksal“ und „Über einen Hund“.
Dann meint er, er hätte ja in letzter Zeit sehr viele Gedanken, z.B. auch darüber, ob er mal Kinder haben möchte. Aber wenn man sich die Kinder heutzutage angucken würde, dann wär das ja auch nicht so besonders. Es gäbe ja auch Studien, „nach denen über 100% der Kinder, was ne Menge ist, Probleme haben.“ Viele Kinder seien zu dick, aber „häufig sind sie gleichzeitig auch noch zu blöd. Eine ganz schlechte Kombination: dick und doof! Das waren früher immer zwei. Ja, heute reicht da einer. Und das ist ja auch nicht schön. Das sind ja dann so 13-14jährige, kawenzmänner…artige Wuchtbrummen.“ Die dann in Mathe ganz schlecht sind und in Sport und in Mathe. „Die können ja heutzutage 1 und 1 nicht mehr auseinanderhalten.“
Weil die dicken Kinder ja nicht so genau wissen, was gesund ist und was ungesund ist, gibt’s ja aber im Fernsehen jetzt so Sendungen, wo der Ernährungsberater kommt: „der kam zu Familie Moppel. Der macht den Kühlschrank auf und sacht ‚oh, oh, oh. Oh, oh, oh. Also in der Cola sind zum Beispiel schonmal äh, äh, hundertachtzigtausend Stück Würfelzucker.‘ und dann sacht die kleine Chantal: ‚ja, ich trink sowieso lieber Fanta.‘ Und alle gucken den Ernährungsberater an, und hoffen, dass das besser ist. Und dann sacht der Ernährungsberater so Sachen wie ‚Gemüse ist gesund‘ und ‚In Butter ist total viel Fett drin‘ und ‚Milchschnitte ist eigentlich nur Dünnpfiff mit Honig.‘ Und dann gibt’s ja auch noch den Sohn, Sören, 14 Jahre, 70 Kilo, n bisschen übergesichtig, alo sehr übergesichtig, man denkt immer, er hätte über seinem Gesicht noch so n Übergesicht.“ Sören kennt keine Möhren, malt lila Kühe, denkt dass man aus Pommes Kartoffel macht, und wenn man ihm sagen würde, dass die Eier den Hühnern ausm Arsch fallen, würd er keinen Eierlikör mehr trinken. Sören hat ja auch ADS und er haut seiner Schwester sehr gerne mit nem Holzkopf aufm Kopf rum, weil er das Geräusch so mag. Also kommt dann auch noch die Erziehungsberaterin. Da eskaliert dann die ganze Situation *wegschmeiß* kann ich jetzt aber nicht beschreiben, das würd viel zu lang dauern und ich weiß auch nicht mehr alles, endet jedenfalls damit, dass Sören gar nicht der Sohn vom Moppel-Papa ist.
Als nächstes fragt Johann dann, ob wir diese Sendungen kennen, die nachts immer laufen, wo immer einer sagt „Ruft an, ruft an, so, Leute, Leute ruft an. Ein Wort mit ‚Auto‘, ruft an, ruft an, ich hab hinten alles voller Pakete, ruft an, ein Wort mit ‚Auto‘!“ Und irgendwann ruft dann ne Sandy an: „Garage!“ Und man denkt „Sandy! Das war aber knapp!“ Sowas guckt Johann gar nicht gerne, aber manchmal doch zum ablenken. Als er plötzlich ganz schnell am labern ist, hört er dann mitten im Satz auf und hält sich die Hände vors Gesicht: „Das Problem ist, … ich kenn das ganze Programm schon. Da rede ich dann manchmal n bisschen schneller … boah, ist mir langweilig.“ *lach*
Dann erzählt er: „Manchmal weiß ich gar nicht, was ich da gerade im Fernsehen gucke. Früher kamen da nachmittags immer so Talkshows, die hatten immer ein bestimmtes Thema … zum Beispiel … ‚Du Sau! … Du hast mich schwul gemacht! … … Mach, dass das wieder weg geht!‘ oder ‚Mein Tattoo läuft mir den Rücken runter, wo ist der Drecksack?‘ und wenn man mal das Thema gelesen hat, wusste man: Da kommt n Haufen Asis und die streiten sich mit dem Verstand, den sie sich vorher geliehen haben. Aber wenn man heute Fernsehen guckt, ist das viel komplizierter. Heute macht man den Fernseher und als erstes ist man in einer Privatwohnunung und oft denk ich mir dann ‚Ah, ah ah ah, das ist aber auch keine schöne Wohnung.‘ Vielleicht ist das ne Renoviersendung. Hoffentlich. Irgendwann geht dann der Schwenk ins Kinderzimmer und man denkt ‚uoh, uoh, uuuoooh! Da werden doch hoffentlich die Kinder renoviert!‘ Also hoffentlich ist das so eine Erziehungssendung, wo immer die eine kommt, hier die eine, die da immer kommt, die eine da, die mit den Haaren die eine, die immer abends die Kinder renoviert. Aber dann gehts noch weiter und irgendwann tauchen dann die Eltern auf, wo man denkt ‚woah, was das denn‘, da tun einem ja fast die Kinder schon wieder Leid. Und dann weiß man immer noch nicht, was da läuft, vielleicht wollen die auch alle abnehmen, man weiß es nicht, vielleicht haben die auch Schulden. Alle haben auch nen Knopf im Ohr und kriegen irgendwas reingeflüstert, auch der Hund hat n Knopf im Ohr, der kriegt aber immer nur ins Ohr gesagt: Fass, fass, fass fass!!! So. Und mir geht es so, wenn ich das alles zu lange gucke, dann denk ich immer irgendwann, also von mir aus können die das alles mal sprengen. Und dann … *verträumt* dann da ne Wiese hinmachen. Erstmal 20 Jahre nur Wiese da hinmachen. Dass sich das alles mal erholen kann. Und arte überträgt nur die Wiese.“
Aber meistens guckt Johann nur nebenbei Fernsehen und macht dabei irgendwas anderes. Die Katze anlügen zum Beispiel. Letztens hat er rausgefunden, dass man mit so einem Milchschäumer der Katze ganz gut die Zecken wegfräsen kann. Wenn sie denn stillhält. Und mit einem Lötkolben, „mit denen man so die Namen in Brettchen reinbrennen kann“, kann man ja auch Tattoos machen, „ich kann demnächst als Tattoowateur arbeiten.“
Ansonsten guckt er sich auch gerne Trends an, sein Lieblingstrend gibt es immer noch, sicher auch in Regensburg: „To go.“ Zum Beispiel „Kaffee für to go-o-o oder neulich hab ich gesehen Zeitung für oto ogo-o, da hab ich gedacht: Endlich! Da haben wir lange drauf gewartet, endlich können wir die Zeitung mit nach Hause nehmen! Die war ja früher oft angekettet, die Zeitung.“ Ein Fahrrad für to-go hat er sich aber nicht gekauft, „ich bin doch nicht bescheuert.“ Dann sagt er, er hätte sich eben mit einem aus Regensburg unterhalten, „und der hat gesagt, in Regensburg, da gibt’s sogar Ecken, da gibt’s sogar „In die Fresse“ für to go. Da hab ich ihn gefragt, wie das geht, und der hat mir das aufgeschrieben und gesagt, das ist ganz einfach, man muss einfach mal nachts um 12 nach Königswiesen fahren und dann ganz laut „asoziales Pack“ rufen.“ Es gibt großen Applaus und Gelächter im Publikum, anscheinend wirklich eine schlimme Ecke *g* Johann dann weiter: „Und schon hätte man, völlig zurecht, die Fresse voll mit Komplimenten. Aus Königswiesen. *Stille* Königswiesen. *traurig* Das sind meine Wiesen. Soo, was ham wa noch?“ Johann geht die Sachen auf dem Tisch durch: „Das hab ich gemacht. Das hab ich auch gemacht. Das hab ich auch. Hm. *mit deprimierter Stimme* Ja, dann machen wir n bisschen Musik, bisschen die Stimmung aufheitern.“ Und Johann beginnt, den Barhocker hinterm Keyboard zu erklimmen. *wegschmeiß* So ne geile Aktion! Hat etwas länger gedauert *lach* Johann drückt eine Taste mit hohem Ton (*pling*) und eine mit tiefem Ton (*plong*) und fängt an zu erzählen: Ich habe mal ein Lied geschrieben *pling* über einen Doktor *plöng plöng*, ich muss das ja auch untermalen, und zwar, es geht um Mike Tyson *auf 10 Tasten gleichzeitig hau*. Da hab ich mir mal Gedanken gemacht *quäk* über Mike Tyson, den großen Boxer *plump* und ich habe ein Lied geschrieben *plingplöngpling* über diesen großen Boxer, aber es geht um Mike Tyson und über einen großen holländischen Maler.“ Johann drück eine Taste und macht dann mit einem dünnen Stimmchen: „haaaa“, um die gleiche Stimmlage zu finden *weglach* das macht er auch gleich mehrmals, mal „haa“, mal auch „uahaa“. Ich weiß nicht mehr genau, wie das Lied ging, aber es ging um Ohren abbeißen und um van Gogh und mit lustigen Keyboard-Soundeffekten *wegschmeiß* Dann geht er zum Tisch und schreibt ins Notitzbuch: „Mike Tyson-Lied überarbeiten“. „Wenn man auf sowas hier kommt, da muss man aber auch ganz speziell einen an der Murmel haben. Aber das habt ihr ja gern, ne!. Hauptsache, da sitzt einer vorn und macht sich für uns zum Affen.“
Als nächstes liest Johann noch ein Gedicht vor, „es ist ein Gedicht zum Zuhören, und ich bitte euch, genau zuzuhören, ich werde nach dem Gedicht noch ein paar Fragen stellen.“
Nach dem Gedicht kommt kurz Musik vom Bandgerät und Johann tanzte dazu, dann: „Ja, falls es euch aufgefallen ist, ich habe ein bisschen Zwischenmusik eingebaut. Einfach nur, um mal n bisschen abzulenken, von äh … von den Umbauten.“ *wegschmeiß* (waren gar keine)
Dann erzählt er vom Zugfahren, „ich bin einfach eingestiegen, einfach in irgendeinen Zug, ich hab auch gar nicht gesagt, wo der hinfahren soll. War ja auch kein Taxi-Zug. *jemand im Saal schmeißt ne Flasche um* Ja, schmeiß weg! Und dann hab ich gedacht, schmeißte mal n Bier um. Nein, irgendwann kam dann der Schaffner an und der sah nicht so aus, als hätte der Lust zu arbeiten. Und da hab ich gesagt ‚Na Schaffner, beruflich hier?‘“ Da der Schaffner aber nicht reagiert und Johann hat mit dem Nothammer versucht, ob der Kniesehnenreflex beim Schaffner auch im Stehen funktioniert.
Irgendwann war Johann dann langweilig und er ist im ganzen Zug rumgelaufen und hat Koffer umgestellt. Oder hat drangeschrieben „Hier ist keine Bombe drin.“
Auf der Zugtoilette gibt’s dann immer so Hartseifen-Reiben, da ist Seife drin und unten ist eine kleines schwarzes Rädchen, an dem man drehen muss, und dann fallen „kleine feine Hartseife-Flöckchen in die Handmulde, das find ich immer so putzig.“ So eine Reibe hat er sich mal abgeschraubt und in die Küche gehängt für den Parmesankäse. Er liest dann noch 3 Gedichte vor, eins auch über Aldi: „Wenn die Aldi-Brüder zu viert gewesen wären, dann gäbs jetzt Aldi Nord, Süd, Ost und West. … Fertig.“
„Dieses Gedicht habe ich in der Küche geschrieben, denn ich sitze oft auch gerne in der Küche. Und umgekehrt auch. … … Denkt ihr da auch drüber nach? Ich habs nicht verstanden. Pass auf, wir machen das so, wer das verstanden hat, der bleibt nach der Show mal sitzen.“ Das Gedicht hieß „Hoffnung“. „Ich sitze zu Hause und reibe, den Käse über die Reibe. Ich schaue ihn an (den Käse) und hoffe sodann, dass ich kein Gedicht darüber schreibe. … … … kennt ihr das, dass ihr von eurem eigenen Gelaber müde werdet? Ich könnt mich hier so hinlegen. … Obwohl, aufn Tisch hier? Das muss ja gar nicht lange sein.“ Mit vielen Schwierigkeiten klettert Johann auf den Tisch, hebt seine Beine auf die davorstehende Stuhllehne und liegt auf dem Tisch. „Ja, so ist es besser. Ihr solltet euch mal sehen, so. Bei mir ist es so, ich soll viel liegen. Das hat mein Arzt gesagt. Wegen dem Rücken. Ich soll liegen, liegen und schwimmen. Aber beim Liegen kann ich mich besser ausruhen. Ich hab zum Arzt gesagt ‚Wissen Se, Arzt, das Liegen, das liegt mir einfach besser‘ … … ja, und da hat der Arzt sogar n bisschen geschmunzelt. Das fand er lustig. Aber der Arzt war auch lustig, der hat gesagt, ich soll meine Nackenschmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Da hab ich dann geschmunzelt. Ich hab dann noch gesagt ‚Ja, und Diabetes ist kein Zuckerschlecken‘. Da war er wieder dran mit schmunzeln. Da ham wa uns angeschmunzelt. Irgendwann kam dann auch die Sprechstunde rein, da kommt die Sprechstunde, die war also unfassbar langsam. Das kann ich bei andern nicht leiden. Da hab ich zu ihr gesagt ‚Pass auf Sprechstunde, ich will ja hier den schwarzen Peter nicht an die Wand malen, aber mir platzt gleich der Knoten.‘ Ja, und dann ham wa gelacht. Der Arzt und ich. Haben wir die erstmal richtig ausgelacht. Sieben Minuten lang. Mit dem Finger auf die gezeigt. Immer im Kreis um die rumgelaufen. Ätschibätschi gerufen. Dann fing die an zu weinen. Und dann hab ich gesagt ‚Ja da sind wir aber in offene Wunden gelaufen‘. Ich mach das gerne, so Sprichworte durcheinander bringen. Ich komm ja aus Soest ursprünglich, kleines Dorf in Westfalen, und dann bin ich nach Köln gezogen. Und meine Freundin wollte hinterher ziehen, aber ist dann kurz vorher, is sie nochmal fremdgegangen. Und dann wollte ich nicht mehr, dass die hinterher zieht und dann hab ich gesagt: ‚Weißte was, ich sach mal so: wenn die Kirche erst in den Brunnen gefallen ist, dann kann man das Kind auch im Dorf lassen‘.
Nachdem er uns erzählt hat, dass zwischen Aufwachen und Aufstehen auch Tage liegen können und er sich zum Wachwerden mal aus Erfrischungstüchern mal ne heiße Zitrone gemacht hat, da er noch zu schlaftrunken war, erzählt er uns, wie er dann mal zum Bäcker gegangen ist. Um halb zwei, kurz nachm Aufstehen. Als er zurück in seiner Wohnung war, hat er die Brötchen weggeschmissen und Spaghetti gemacht. Denn um die Zeit braucht man die Brötchen ja auch nicht mehr essen. „Hätte der Bäcker auch mal sagen können. Bäckerarsch. Da hab ich erstmal ‚Bäckerarsch‘ runtergerufen.“ Später hat er dann in seiner Wohnung Zigaretten gefunden und hat sich gefragt, wo die denn herkämen. „Die hat bestimmt einer ausgelegt. Von der Zigarettenindustrie. Um mich süchtig zu machen.“ Dann hat er sich eine Flasche Wein aufgemacht und hat sich aufs Sofa gelegt und hat den Tag schonmal Revue passieren lassen. Da war er auch schnell mit fertig und „dann war mir plötzlich total übel, mir war total schlecht, wahrscheinlich von dem Rotwein. Weil die Flasche war auch alle. Und dann hab ich aus Versehen, wirklich aus Versehen, hab ich auf dem Sofa liegend hab ich dann, soo *Johann zeigt auf dem Tisch liegend, wie er auf dem Sofa lag* hab ich dann die Katze angebrochen.“ *wegschmeiß* Ich musste erstmal soooo loslachen! Was für ein geiler Satz! Den könnte man auch als T-Shirt-Satz benutzen. Die Katze anbrechen, wie geil! *lach* Johann meinte dann, dass die Katze ja selber Schuld sei, die kann ja auch mal wo anders hingehn, und sollte ja auch mal dran denken, dass „wenn der Onkel da aufm Sofa liegt, dass da auch mal was rauskommen kann. Dusselige Kuh! Fang doch an zu heulen!“ Er sagt dann, dass sein Bruder Horst-Kevin heißt und dass auch seine Katze einen Doppelnamen hat, Hecto-Pascal. Über die Katze hat er auch mal n Gedicht geschrieben, was er uns in einem Wahnsinnstempo vorliest, was man nicht wirklich verstehen kann. „Ja, ist sehr schnell geschrieben. Und ich habs auch falschrum gehalten. Ich les nochmal langsam vor: Die Katze erbricht die Reste der Maus. Ich seh es und schimpfe und motze. Ich öffne die Fenster, im ganzen Haus riecht’s jetzt nach Miezekotze.“ Es gibt nochmal eine kleine Musikunterbrechung und Johann macht kurz Wer bung für „Gestammelte Werke“, sein Buch mit den Gedichten drin. „Ich bin jetzt auch total kaputt. Ich glaube, wir können alle eine kurze Pause gebrauchen. Wir haben draußen, nee, hier in der Halle, einen kleinen Stand aufgebaut, und da werden wir gegen Geld Sachen verschenken. Es gibt auch die DVD, für 19 Euro, die gibt’s, die hab ich bei Saturn gesehn, da kostet die glaub ich 79 Euro. Also einfach mal nachdenken. […] Wir machen jetzt Pause, 10 Minuten Pause, also sagen wir mal 20 Minuten, ja. Also einfach mal ne halbe Stunde raus gehen, und dann sehn wir uns in 40 Minuten wieder!“

In der Pause gehe ich mir den Stand angucken. Da gibt’s das Buch, die DVD, ne Tasse und n T-Shirt und drei verschiedene Buttons. Nicht so ne große Auswahl irgendwie. Ich kaufe mir einen Button, begucke mir ein bisschen das Buch und gehe dann zurück zum Platz.

Als es weiter geht, kommt Johann dann irgendwann wieder von hinten durch den Saal gelatscht und fragt: „So Leute, passt ma auf, wir wollen doch eigentlich alle nur nach Hause, oder?“ Er hat einen Suppenteller dabei, mit dem er sich an den Tisch auf der Bühne setzt und anfängt, Suppe zu löffeln: „Mmmmh!!“ *lach* „Ich esse sehr gerne Suppe. Ich weiß nicht, ob euch das interessiert, aber was wollter machen.“ *wegschmeiß* „Nein, ich ess wirklich gerne Suppe. Ich hab schon immer gerne Suppe gegessen. Da könnt ich stundenlang drüber reden. Mach ich auch. Ich hab schon als kleiner Johann, da hab ich schon gerne Suppe gegessen. Am liebsten immer Buchstabensuppe. Ich weiß noch, wie ich als kleiner Johann mit der Buchstabensuppe schon meine ersten Sprüche auf den Tisch gespuckt hab. Einer ging so: ‚Meinem Leben wenig Sinn, gibt die Kindergärtnerin.‘ Joa, und da war ich vier! Und da haben meine Eltern das damals gelesen und haben damals schon gedacht: ‚Alles klar! Das wird mal n ganz Großer!‘“
Als Johann dann überlegt, ob das vielleicht doch nichts für ihn ist mit der Comedy, weil man ja immer rumreisen muss und jede Nacht wo anders übernachten, erzählt er von seinen Träumen, die er immer so hat, wenn er in fremden Betten übernachtet. „Vor kurzem, da hatte ich nen Auftritt in Stockholm.“ Publikum schmeißt sich weg. „Jaa, in Braunschweig. Ich weiß nicht, die zwei verwechsel ich immer. Naja, fangen ja auch beide mit ah nee, doch nich.“ *lach* Ja, fangen beide mit dem gleichen Buchstaben an *lol* Johan weiter: „Jedenfalls musste ich da übernachten in Braunschweig.“ Und da hat er geträumt, dass er mit beiden Händen an den Kufen von einem Hubschrauber hängt und der Hubschrauber nachts über Braunschweig fliegt. „Und Braunschweig ist so schon langweilig, aber wenn du da nachts mitm Hubschrauber drüber fährst, ja, …“ Mit einem Hubschrauber drüber FAHREN?? *lach* Aber irgendwann ist Johann dann wach geworden und hat festgestellt, dass er gar nicht an nem Hubschrauber hängt, sondern an der Dachrinne vom Hotel *g* „Ja, da war ich aber erleichtert. So, ich guck ma n bisschen in die Zeitung. Ach guck mal, hier stehts. 3,4 Millionen Arbeitslose. Allein in Regensburg. Ist das eigentlich schon Kabarett? Mit 3,4 Millionen Arbeitslosen könnte man Schwerin einkesseln. Nee, das ist auch kein Kabarett, oder? Nee, ich glaub Kabarett ist, wenn man was Kritisches sagt. Was Kritisches, wenn man zum Beispiel sagt, was weiß ich. Wenn ich meinen Kiosk so führen würde, wie der Finanzminister seinen Kiosk, dann gäbs aber bald keine Kioske mehr. Ich glaub, das ist Kabarett.“ Oft würde er ja gefragt, was denn der Unterschied ist, zwischen Comedy und Kabarett, und er würd dann immer sagen: „Pass auf, Mädchen. Zieh dich doch erstmal an! Der Komödien … der Komedien … der Komedien, der macht das alles nur wegen dem Geld. So, und der Kabarettist, der macht das alles des Geldes wegen. Ne, verstehste? Verstehste nicht? Dann zieh dich nochmal aus.“ *looool*
Johann meint dann, 3,4 Millionen Arbeitslose wären aber auf jeden Fall genug und er fährt fort: „Ich hab ja noch Arbeit. Und wen ihr wollt, dass das so bleibt…“ Publikum lacht. „Nein, ihr könnt machen, was ihr wollt, aber wundert euch dann hinterher nicht, wenn ich euer Auto klaue.“ *lach* „Auch wenn man‘s mir ja nicht immer ansieht, ne … *grummelig* aber mit macht mein Beruf sehr viel Spaß.“ Da war er auch mal irgendwann in ner Bar und hat sich zu ner Frau gesetzt, die über 60 war und hat zu ihr gesagt: „Na, Mäuschen? Schon was vor heut Abend?“ Und sie hat gesagt: „Sehr witzig!“ Er wieder: „Ja, das ist mein Beruuuf!“ Und er erzählt, dass es ja aber doch ein schöner Beruf ist, weil man rumkommt, nach Regensburg z.B., „da wär ich doch im Leben nicht drauf gekommen, hier mal auszusteigen. Bin vor ner halben Stunde mal in der Stadt rumgelaufen und hab jemanden gefragt ‚Wie komm ich denn in die City?‘ und da hat er gesagt ‚Das interessiert mich nicht.‘ […] Nein, aber man kommt sehr viel rum, man hat sehr viel Zeit, zumindest tagsüber, meistens muss ich ja nur abends arbeiten, und oft ist es auch so, dann sitz ich da an meinem Fenster…“ Weiter kommt Johann erstmal nicht, denn ungefähr beim Wort „Fenster“ ist ihm ein kleiner Rülpser rausgerutscht. Ich muss sofort loslachen und auch das Publikum lacht ein wenig. Johann ein wenig aufgebracht: „Ich hab extra gesagt ‚Ohne Kohlensäure!‘ … die Suppe!“ Aber dann erzählt er weiter, dass er sich halt immer so 3 Stunden ans Fenster setzt, und dafür hat er 2 Kissen, wo die Ellenbogen genau reinpassen. Und dann guckt er raus. Da ist dann zum Beispiel ne Straßenkreuzung, „und da ist also immer was los, grün … oder … gelb, alles! Neulich stand bei der roten Ampel ein Lieferwagen von einem Handwerksbetrieb. Und da war auch der Name von dem Betrieb und da drunter stand die Telefonnummer und ganz unten stand auch ne Mobilnummer, ja, und ich hatte Zeit.“ Also hat er da mal an der Mobilnummer angerufen und hat auch gesehen, wie im Lieferwagen einer ans Handy ging. Da hat Johann dann mal gesagt: „Ja, hier is die Polizei, Sie telefonieren während der Fahrt!“ Der Fahrer ist dann wohl ganz nervös geworden und hat gefragt: „Woher wissen Sie das?“ „Und da hab ich gesagt: ‚Is grün, fahr los!‘ Da meinte er: ‚Aber ich darf doch während der Fahrt nicht telefonieren!‘ – ‚Ja, das stimmt, wenn Sie jetzt losfahren, wird das nochmal teurer! … Sie Spacko!‘“ Dann hat Johann ihm erzählt, dass er von einer Strafe absieht, wenn die ihm das Badezimmer neu machen. Blöd war nur, dass das Dachdecker waren. „Hab ich gesagt: ‚Ja, oder so.‘ Und jetzt hab ich Dachpfannen im Badezimmer.“
Irgendwann hat er dann noch gesagt: „Wenn man Arbeit hat, dann ist es ja manchmal auch so, dass man das Geld hat, um sein Publikum zu lieben!“ Das ganze Publikum lacht sich kaputt, Johann danach: „Oah nee, das kann man nicht bringen, oder? Leute, missversteht mich nicht falsch, natürlich liebe ich mein Publikum! Ich bewundere es geradezu! Ich würde für mich kein Geld ausgeben! Ich hab mir eben von euerm Geld ein Auto gekauft, nur damit ihr wisst, dass ich das nicht alles sinnlos verprasse. … … Das ist ein etwas größeres Auto, wir haben Toiletten hintendrin, … Videothek und so.“
Mit dem Auto ist er auf der Autobahn wohl mal von n paar Polizisten angehalten worden, die das ganze Auto durchsucht haben und meinten, sie wären auf der Suche nach einem Millionen-Dieb. Die haben aber bei Johann nix gefunden, er ist also weiter gefahren. Irgendwann isser wieder umgedreht und zurück gefahren und hat den Polizisten gesagt, dass er’s doch macht *lach*
„so, ich habe, um mich selber nochmal n bisschen in Fahrt zu bringen, nochmal ein Gedicht mitgebracht, und das Gedicht heißt ‚Suizid in der Öffentlichkeit‘. Ich hab auch schonmal überlegt, es umzubenennen, in ‚peut a peut in die apeut‘ (wie schreibt man DAS denn?? Wer kann Französisch?? Ich nich ^^). Aber dann hab ich gedacht ‚Och nö‘. Und es geht da um einen Selbstmörder, und ihr müsst euch vorstellen, das spielt hier … an dem größten Fluss, den ihr habt.“ Das Gedicht handelt dann davon, dass der Selbstmörder auf der Brücke steht, um runterzuspringen. Auf einer gegenüberliegenden Brücke kommen lauter Leute, die gucken wollen. Irgendwann stürzt dann die Brücke ein, „und die Gaffer fallen ins Wasser.“ Johann darüber: „Ja, da hab ich jetzt auch nicht mit gerechnet!“ *lach* Das Gedicht endet dann damit, dass der Selbstmörder dann verstört nach Hause geht und „eine Selbstmordpause“ macht.
Johann spielt eine Weile mit der Zunge rum und stöhnt leise. Dann meint er mit wieder normaler Stimme: „So! Jetzt kommt das Thema Erotik. Ich hab das Thema pantomimisch schonmal eingeleitet um euch auf den Geschmack zu bringen.“ Johann meint, er würde ja nicht so gerne über Erotik reden, und macht danach ein lautes „Rrrrrrr!“, begleitet von einem sexy Hüftschwung. Das macht er dann nach jedem Satz, wahlweise auch mit anderen Bewegungen seiner Hände, die langsam in die Gegend zwischen den Beinen wandern. *wegschmeiß* Das war auch genial, ich musste sooo lachen! Dann meint er „Ich hab Sex-Touret!“ Er erzählt noch ein bisschen mehr über Sex und erzählt dann: „Ich bin neulich nachts aufgewacht und hab gedacht ‚Klingeltöne fürs Fahrrad!‘ und dann bin ich wieder eingeschlafen.“ Die Klingeltöne waren letztens schon sehr gefährlich, als Johann mit der Nummer bei Mario Barth aufgetreten ist und mir bei den Klingeltönen vor Lachen das Rührei ausm Mund gefallen ist *lach* Ich find das so genial! Würd’s das als T-Shirt geben, würd ich’s mir auch sofort kaufen! Aber irgendwie gibt’s ja bloß 1 T-Shirt, da steht drauf „Ich eskalier gleich!“ Joa, ist auch cool, aber so „Klingeltöne fürs Fahrrad“ find ich noch um einiges lustiger *g*
Johann liest noch ein weiteres Gedicht vor. Danach klatschen ein paar Leute, etwas versetzt, Johann beschwert sich: „Also entweder alle sofort, oder keiner!“ *g*
Dann liest Johann noch ein Gedicht über Allergien vor. Johann macht wieder die Musik an und hüpft dazu in der Gegend rum. Es ist irgendwie so ne Art „Frühlingslied“, was fröhliches, auf einer Flöte gespieltes. Als das Lied zu Ende ist kommt ein getrommeltes Lied, was dann in Techno übergeht und Johann eskaliert *looooooooooooool* Zunächst springt er nur durch die Gegend und macht übertriebene Tanzbewegungen, dreht die Arme, beugt sich nach vorne und hinten. Dann schubst er den Stuhl zur Seite, haut irgendwann gegen den Keyboardständer, der zusammenklappt, das Keyboard kracht runter. Das Publikum klatscht im Takt, während Johann oben völlig durchdreht *wegschmeiß* Als er fertig ist, gibt’s großen Applaus, Johann erschöpft: „So.“ Dann brüllt er noch ein bisschen durch die Gegend, dass er super Laune hat und schreit dann los: „Was kommt raus, Leute Leute, ruft an, ruft an, was kommt hier raus? Ich hab hinten alles voller Pakete! Ruft an!!! Und da ist auch schon der hot button!! Ruft an!! “ Dabei hält er ein Schild mit „GEID ITS ZELT“ hoch und schreit weiter: „Auch nochmal in klein!!“ und dreht das Schild um, auf dessen Rückseite „geid its zelt“ steht. Als dann endlich jemand „anruft“, vom Band, ist die Antwort dann „Geiz ist geil!“ und Johann schreit den Anrufer böse an und beschimpft ihn und sagt „und außerdem spuckst du!“ Dieser Satz kam auch gut, da Johann während seiner Eskalation auch dermaßen am rumspucken war *wegschmeiß* Da hat er sich dann auch mal in die Suppe gespuckt, die immer noch da stand. Dafür motzte er den Anrufer auch an. „Sowas brauchen wa hier nich! Du Hirnfurz!“ Damit war die Eskalation dann auch beendet, Johann: „So, und jetzt? Stellen wir uns so ein Quiz doch mal vor bei arte.“ Johann setzt sich hin und begrüßt uns bei der Quizshow „Rate mir arte“ und verzweifelt etwas an der französischen Übersetzung seines Textes. „Äääh, le question yesterday, … äh … voulez vous […] avec moi?“ Wer auch Französisch kann, den bitte ich mal kurz um die Vervollständigung des Satzes, denn ich konnte vorhin da oben nicht richtig Französisch und jetzt immer noch nicht und weiß nicht, wie man das Wort schreibt, was da noch fehlt ^^ Die heutige Frage war dann, mit wem Fassbinder kurz nach seinem Tod noch ganz schnell den Film „Hund frisst die Katze auf“ drehte. Wer die Antwort weiß, darf sich 5€ in Paris abholen. „Dann drück ich mal auf unsern heißen Knopf, auf unseren peump neuf, und dann gucken wir mal, ob hier jemand anruft. Ah, wir haben jemand.“ Da klingelt auch schon das Telefon, „Hallo! Hallo? Ja, hi Domian! Gut, dass ich mal durchkomme. Dein Thema ist ja ‚Sex mit Lebensmitteln‘.“ Dran war Handy. „Sandy?“ „Nein, Handy, ich heiß Handy! So wie Sandy, nur mit H“ „Achso, ich dachte Sandy, so wie das Handy nur mit S!“ „Ja, das dachte ich auch erst … aber das stimmt nicht.“ „Ja, das is ja blöd.“ *wegschmeiß* Später fragt Johann dann: „Ja, was ist denn mit deinem Mann?“ – „Ja, weißte, Domino … ich sach immer: ‚Ob Mann, ob Frau, Hauptsache gesund!‘“ Was später dann Handy: „Ich bin überhaupt nicht aggressiv!“ Johann: „Ja, genau! Warum bist du eigentlich so aggressiv?“ Johann redet noch ein bisschen mit Handy, die (ich dacht irgendwie, Handy wär n Typ, aber anscheinend doch n Mädel ^^) sich über ihren Typen aufregt. Irgendwann meint Johann dann, sie müssten mal Schluss machen und Handy sagt: „Ja, pass auf, ich fang an.“ Und man hört einen Schuss. Kurz darauf: „Ich hab daneben geschossen! Aber gleich treff ich!“ Johann: „Nein!“ Handy: „Doch, und du kannst gar nichts dagegen tun!“ Johann: „Nee, warte, Sandy!“ Handy: „Handy!!“ Johann: „Ja, tschuldigung, Handy, pass auf!“ Handy: „Nein!“ Johann: „Doch, pass auf, du legst jetzt auf und dann ruft mein Psychologe deinen Psychologen an.“ Handy: „Ok. Aber eins noch, also ich finde dein Sendung voll super und ich hätte gern n Autogramm.“ Johann: „Och, nicht so gern, weißte, Sandy.“ Handy: „Neeeiiiin!!!“ und man hört erneut einen Schuss. Johann: „Ja, dann kriegste halt eins.“ Handy: „Jaa, geht doch!“
Es kommt wieder ein bisschen Musik und Johann hüpft rum. Dann fragt er uns, ob wir uns vorhin eigentlich erschrocken hätten. „Also ich hab mich erschrocken. Weil ich auf einmal gegen den Stuhl treten wollte. Da hab ich für nen kleinen Moment gedacht, jetzt geh ich aus mir raus!“ Johann tritt noch einmal sachte gegen den Stuhl. „Aber dann bin ich doch drin geblieben. Es ist so, diesen Tanz von gerade, diesen Tanz, den hab ich selber … noch nie gesehn! Aber es gibt viele, die sagen, das wär auch besser, wenn das so bleiben würde. Ja, ich plauder noch n bisschen ausm Nesthäkchen.“ Er werde oft gefragt, ob er im privaten eigentlich genau so sei, und um das rauszufinden hat er einen Tag lang aufgeschrieben, was er denn so macht. „Das ganze beginnt um 16 Uhr und endet dann am nächsten Tag um 16 Uhr und das ganze hört sich so an: 25. Oktober, 16 Uhr. Muss gleich zur Arbeit. Auftritt in Dortmund. Schaue ein letztes Mal auf meine Homepage. Im Gästebuch schreibt eine Frau, sie wäre am laufenden Fernseher eingeschlafen und dann wieder aufgewacht, weil sie meine Stimme gehört hätte und als sie zum Fernseher geguckt hat, wer hat da gesprochen – Erich Honecker. Gut, dass ich die Einträge selber löschen kann. Später in Dortmund. Manchmal haben wir Zeit, uns vor dem Auftritt noch die Stadt anzugucken. Leider auch in Dortmund.“ Er ist froh, dass er seiner Freundin nichts mitbringen wollte. Aber weil es ihm zu blöd ist, den selbst zu kaufen, will er ihr einen Nasenhaarschneider kaufen um dann sagen zu können, wenn sie ihn nicht brauche, würd er ihn nehmen. „0 Uhr. Bin zu Hause angekommen. Nehme den Nasenhaarschneider und gehe vorsichtig ins Schlafzimmer. Meine Freundin schläft schon, Gott sei Dank. Ich stelle mir den Wecker auf 8 Uhr und frage mich dann, ob ich mich verarschen will. Ziehe mir ein Stirnband über die Augen und lege mich hin. 0:10. Ich will mich auf die andere Seite drehen, da merke ich, dass ich auf der falschen Seite angefangen habe, einzuschlafen. Eigentlich beginne ich immer auf der linken, drehe mich auf die rechte und schlafe ein. Und jetzt? Lege mich auf den Rücken und warte ein paar Minuten, um dann nochmal von vorne anzufangen. 0:30 liege immer noch aufm Rücken, war kurz mal eingeschlafen. Wusste gar nicht, dass ich auch aufm Rücken schlafen kann.“ Johann erzählt dann, dass er durch den an der Tür kratzenden Hecto-Pascal wach geworden ist. Er steckt sich Oropax in die Ohren und fragt sich, wie viel Oropax man sparen könnte, wenn man bloß 1 Ohr hätte. „0:40 Uhr. Habe mich langsam an meinen Puls im Kopf gewöhnt. Kann aber trotzdem nicht einschlafen, weil ich die ganze Zeit meinen Arm anatme.“ *wegschmeiß* Um 1 Uhr träumt er, dass er nicht einschlafen kann, weil er mit den Zähnen knirscht. „Ich wache auf, und es stimmt.“ … „In meiner Verzweiflung reiße ich ein großes Stück aus der Schaumstoffmatratze und schiebe es mir zwischen die Zähne.“ Später sitzt er auf dem Bett und beobachtet Leberflecken auf dem Arm von seiner Freundin, die sich erst langsam, dann noch langsamer bewegen. Irgendwann geht er einen Edding holen und verbindet die Leberflecken, „meine Freundin schläft weiter.“ Um acht Uhr klingelt der Wecker. Johann dreht sich um und sieht seine Freundin in der Tür stehen, die ihn fragt, ob er schonmal was von betreutem Wohnen gehört habe *g* Sie sagt auch, er hätte im Schlaf ein Hanuta gegessen. „‘Das ist doch Quatsch!‘ sage ich. Dann zeigt sie mir zum Beweis auf ihrem Videohandy einen kleinen Film. Wie jemand aufrecht im Bett sitzt, Schaumstoff ausm Mund holt und in aller Ruhe ein Hanuta isst, ohne das Stirnband abzunehmen.“ *wegschmeiß* „‘Das ist noch lange kein Beweis‘ sag ich, ‚das kann auch nachgespielt sein!‘ […] Dann fragt sie mich, ob ich was mit dem Gekrakel auf ihrem Arm zu tun habe und warum der Scheiß nicht abgeht. Ich sage, sie soll froh sein, dass ich keinen Lötkolben benutzt habe.“ Zur Wiedergutmachung will er ihr eine Heiße Zitrone bringen, doch die mag sie nicht haben. „Dann gehen ihr die Argumente aus und sie schallert mir eine.“ *weglach* Johann legt sich wieder hin, weiter geht’s um 14 Uhr. Er denkt sich, dass seine Freundin doch ganz schön pfiffig ist und will sie deshalb Fiffi nennen. „14:30 Uhr. Bin zum Bäcker gelaufen und hab gefragt, ob er auch Spaghetti hat. Dann laut lachend wieder rausgelaufen.“ Später hat er dann die Katze gesucht, die irgendwie kaum noch Haare hatte, „hat wahrscheinlich zu viel Rubbeldiekatz gespielt“. Dann sucht Johann seinen Nasenhaarschneider und fragt seine Katze „Wo ist der Nasenhaarschneider?“ – „Da musst du Fiffi fragen.“ – „Fiffi, wo ist der Nasenhaarschneider“ – „Da musst du Hecto-Pascal fragen! Der ist in der Badewanne.“ – „Hecto-Pascal, wo ist eigentlich der Nasenhaarschneider?“ – „Da musst du Fiffi fragen!“ „Fiffi, Hecto-Pascal hat gesagt, -“ – „Nenn mich nicht Fiffi! … Und seit wann spricht ne Katze?“ Später erzählt Johann dann: „Heute hat Hecto-Pascal uns gezeigt, wie man aus einem alten Teller ein Puzzle macht. Darauf hin hab ich Hecto-Pascal gezeigt, wo er überall Zecken hat.“ *wegschmeiß* „16 Uhr. Muss wieder zur Arbeit. Möchte noch kuscheln, meine Freundin aber nicht. Ich verstehe sie nicht. Manchmal ist sie lüstern, manchmal verklemmt. Könnte sie auch Lüsterklemme nennen.“ *lach*
Dann bedankt sich Johann bei allen, „ich möchte mich bei allen bedanken, die hier waren, aber auch bei allen, die nicht hier waren, viele sind ja auch zu Hause heut Abend. Und löten sich einen.“ Er bedankt sich dann noch bei den Leuten, die aus Landshut gekommen waren, da der Landshut-Termin wegen einer TV-Aufzeichnung mit Regensburg zusammengelegt wurde, er bedankt sich bei den Leuten vom Kulturspeicher „Und ich bedank mich bei der Technik hier, für die Technik.“ *g* „Und ich bedank mich bei allen, die diesen Abend hier nötig gemacht haben. Und eins muss ich wirklich sagen, dieser Abend … ehrlich … ich habe wirklich schon viele Shows gemacht, ja, aber so schön wie heute Abend, ist es im Grunde immer. Danke schön, Tschüss!“
Er verlässt die Bühne hinter den Vorhang und der Applaus klingt innerhalb von Sekunden nach „Zugabe“, sodass Johann auch gleich wieder zurück kommt und mit Jubel und Applaus auf die Bühne zurück empfangen wird.
„Naaa guut … … Nee, ich hab total Bock!“ *lach* Das ist ja schön! *g* „Viele Leute sagen mir nach meinen Konzerten … –“ Das Publikum lacht. „Ja, Konzerte. Die kommen dann nach der Show an und sagen ‚Ihr Konzert hat meinem Leben den Rest gegeben.‘ Da sag ich dann immer ‚Ich helfe, wo ich kann.‘“
Johann sagt, dass wenn er ein neues Programm schreiben wird, dieses auf jeden Fall komplett unter der Gürtellinie sein wird und den Namen „Ficki Ficki“ tragen wird. „Und am meisten freu ich mich auf das Plakat.“ Dann sagt er, dass er immer gefragt wird, ob Johann König ein Künstlername ist. Muaha! Das wusste ich schon vorher, aber für alle andern sagt Johann es nochmal: „Johann König ist ein Künstlername, ich heiße mit bürgerlichem Namen eigentlich René Otzenköttel – “ Und das Publikum schmeißt sich komplett weg. „Darum!!“
Dann gibt’s noch einen kleinen Hinweis: „Ich bin zur Zeit auf Tournee.“ Ach was! *lach* Zur gleichen Zeit schmeißt irgendwer sein Glas um, Johann: „Genau, du auch!“ und er zählt noch die nächsten Termine in Bayern auf. „Wenn’s euch gefallen hat, dann sagts weiter, und wenns euch nicht gefallen hat, dann sagts halt den Leuten, die euch nicht gefallen. Dann kommen die eben. Ja, was gibt’s noch? Ja, manche Leute fragen mich, ‚War das mit dem Keyboard jetzt nötig?‘“ Johann will darauf noch ein Lied spielen, aber erst fragt er das Publikum, ob noch irgendwer eine Frage hat. „Wann geht’s los?“ fragt jemand und Johann guckt böse in die Mitte des Publikums. Er ignoriert erstmal die Frage und sagt dann: „Pass ma auf mein Freund! Merk dir mal eins, ich mach hier die Witze!“ Dann droht er ihm, dass er bald draußen aufm Parkplatz liegt, unter seinem Fahrrad, dass es aussehen wird wie ein Fahrrad, es aber keiner gewesen sein wird *g*
Weitere Fragen gibt’s nicht, also erzählt Johann noch ein bisschen und klettert dann zusammen mit dem Keyboard auf den Hocker und beginnt in komplizierter Sitzhaltung zu spielen. Dann legt er das Keyboard weg, welches dann allein weiterspielt. Er singt dann „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“ mit einem auf Regensburg umgedichteten Text. Beim Singen springt er von der Bühne und schüttelt der ersten Reihe die Hand. Bei mir hält er an und fragt, wie ich heiße. „Anne.“ – „Anne? Oder Hanne?“ „Nee, Anne.“ Er meint, das wär jetzt für ihn nur halb so peinlich wie für mich, aber ich schüttel den Kopf *wegschmeiß* Während wir labern, schütteln wir uns die ganze Zeit die Hände *g* Als er später wieder auf die Bühne geht und davon singt, dass wir jetzt alle nach Hause gehen, singt er auch davon, dass ich aber noch in der Tür stehen werde und auf nen Typen warte *wegschmeiß* *vom Stuhl fall* Als das Lied zu Ende ist, geht Johann wieder von der Bühne und es gibt sofort Zugabe-Applaus. Johann kommt genervt zurück auf die Bühne: „Ja, vielen Dank… Das was ich jetzt mache, hätte ich jetzt aber sowieso gemacht. Weil das mach ich immer. Egal, ob hier noch einer sitzt. Er will noch ein Gedicht vorlesen. „Das heißt Escalacion. By Jay Kay.“ Aber erst hat er noch was in eigener Sache, denn er sucht eine neue Mitbewohnerin, „die Alte ist nicht mehr gekommen.“ *lach* Aaaah ja. „Jetzt versteh ich das auch. Nicht mehr wieder gekommen mein ich. Die die ich bis jetzt hatte, die hieß Angelika und die hat nur ein Problem gehabt – die war doof. Nur ich hab das zu spät erfahren. Die hat das nicht gesagt beim Einzug.“ Die war irgendwie „Sozialökologin“. *g*
Aber so alleine wärs ja auch schön, da kann man viel mehr machen. „Ich hab mal alleine in der Küche gesessen und hab versucht, allein mit meinen Gedanken, ne Walnuss zu öffnen.“ *wegschmeiß* Er hat wohl ziemlich lang da gesessen, „und das hat keinen gestört. Noch nicht mal die Walnuss.“ *lol* Dann hat er sich drei Kerzen angemacht und die Feuerwehr angerufen: „Es brennt hier, das können Sie sich nicht vorstellen.“ Da aber auch dann schnell auflegen und auch auflegen, wenn die nochmal anrufen, „direkt auflegen. Bevor der anruft schon auflegen.“
Er gibt ein Weihnachtsgedicht und dann noch ein Weihnachtslied, „Morgen Kinder wird’s nichts geben“. Nach dem Lied ist es aber dann endgültig zu Ende, „Kommt gut nach Hause! Ihr seid spitze!“ ruft Johann noch und er geht durch den Saal nach hinten. Das Licht geht an und die Leute stehen auf. Ich überlege, ob wohl viele Leute Autogramme holen, da Johann es nicht angekündigt hat und da auf dem Verkaufstisch bloß ein winzig kleines mit Edding beschriftetes Papp-Schildchen stand, auf dem drauf stand, dass es hinterher Autogramme gibt.
Ich gucke auf die Uhr und sehe, dass wir bereits nach halb elf haben. Gut, dass ich mir für morgen früh eine Mitfahrgelegenheit gesucht habe, da der letzte Zug von Regensburg nach München schon um 22:45 Uhr fährt, was ich also nie im Leben geschafft hätte.
Nach einer Weile kommt Johann raus. Er hat kein grünes Hemd mehr an, sondern „normale“ Klamotten. Ohne ein Wort zu sagen springt er über die Rollstuhlrampe und geht hinter den Tisch.

Ich lasse alle Leute vor gehen und stelle mich als letztes an. Ein-zwei Leute kommen noch nach mir, aber die lasse ich auch unauffällig vor. Als ich dran bin, lege ich ihm mein Autogrammbuch hin. Auf die linke Seite hatte ich mein Foto mit ihm vom Comedypreis reingeklebt und ein Foto von ihm mit Ralf Schmitz und Maddin Schneider, auf denen die drei am Autogramme schreiben sind am 7.4.06 nach der Schillerstraße-Aufzeichnung. Ich hatte kurz befürchtet, dass er auf die Seite mit den Fotos schreiben würde, da er ja nicht der einzige sein würde, der das tut. Aber er schreibt auf die rechte Seite „Johann König“. Dann fragt er: „Für Anne?“ „Ja“ sage ich und freue mich, dass er meinen Namen noch weiß. Ich überlege kurz, ob ich ihm sage, dass er sich Namen besser merken kann als Ralf, aber ich lass es dann doch. Er blättert im AG-Buch ein bisschen nach vorne (viel ist ja auch noch nicht drin) und fragt mich, wie es denn bei Mirja Boes Programm war. Ich sag ihm, dass es total supertoll war und ich am 7. nochmal hingehe. Als er meint, mein Buch sei ja noch nicht sooo voll, sag ich ihm, dass das ja auch schon mein drittes Buch ist. „Da bist du ja ein richtiger Comedyfan.“ sagt er. Ich grinse und sag „hmja.“ Dann frage ich ihn, ob er noch ganz kurz Zeit für was anders hat und erzähle ihm, dass ich den Maddin- und Mirja-Fanclub leite und ob er dafür was beisteuern kann. Als erstes soll er den „Maddin ist…“-Satz vervollständigen. Er liest sich erstmal die Sätze von den Vorgängern durch, sodass ich mir kurz unsicher bin, ob ich ihm auch das erste Blatt noch gebe, aber irgendwann meint er dann „Ah, mir ist was eingefallen.“ und fängt an zu schreiben. Irgendwann fragt er den Merch-Mann, der neben ihm sitzt, wie man denn „Äbbelwoi“ schreibt. Er hatte schon „Apple Woi“ geschrieben, doch der Typ neben ihm sagt, dass man das auf keinen Fall so schreiben würde, sondern mit Ä und zwei Bs. Also schreibt Johann ans Ende vom Satz in Klammern „Äbbelwoi“. So hätte ich ihm das auch buchstabiert, aber ich dachte, ich sach mal nix, immerhin hat er mich ja auch nicht gefragt^^
Dann sage ich ihm, er solle sich mal vorstellen, er würde van Gogh heißen und nur ein Ohr haben und solle dann Mirja Boes als Strichmännchen malen. Als ich ihm nen Zettel hinlege, will er sich wohl auch „die andern“ Mirja-Männchen angucken (er blättert in den 2 zusammengefalteten Blättern), aber er ist ja der Erste, der was malt. Er fängt an zu malen, meint zwischendurch dann „Oh Gott. Ich kann überhaupt nicht malen.“ Ich meine „Das macht nichts. Dafür ist das ja da.“ Dafür ist das ja da? *wegschmeiß* Was erzähl ich ihm da überhaupt? Naja egal. Er malt jedenfalls eine Mirja (*wegschmeiß* zu geil! Ich bin mir noch nicht sicher, ob das jugendfrei ist, keine Ahnung ob das ein Finger oder was anderes ist, was Mirja da an/in der Hand hat *lol*). Ich bedanke mich dann nochmal für den lustigen Abend und wünsche ihm noch einen schönen selbigen. Er bedankt sich und während ich weggehe, höre ich noch, wie er den Merch-Mann nochmal fragt: „Schreibt man Äbbelwoi wirklich so??“ *lach* Vielleicht hat er’s ja dann später noch nachgegoogelt oder so *g* Aber auf jeden Fall ist Johann supernett!! Und lustig ists, ich muss da unbedingt nochmal hin!

Ich bin dann zum Bahnhof gegangen. Bzw nur ein Stückchen. Das Johann König-Plakat von dem Stromkasten, was ich mitnehmen wollte, war irgendwie weg. Ob das wohl abgehängt wurde, weils nun nicht mehr aktuell war? Wenig später kam ich an einem Bauzaun vorbei, an denen noch Plakate hingen. Beim Vorbeigehen ist eins sowieso schon fast von alleine abgefallen, da hab ichs halt mit genommen *g* Ok, ich musste an einer Ecke ein Stück vom Plakat abreißen, weil der bescheuerte Tesafilm so fest war und auch unten war der Tesafilm etwas doof, aber ich habs dann doch irgendwann abgekriegt Wink Später stellte ich fest, dass die Donau durch Regensburg fließt und merkte daran auch, dass ich falsch war, jedenfalls konnte ich mich nicht daran erinnern, auf dem Hinweg über ne Brücke gekommen zu sein. Also ging ich um ne Ecke und fuhr den restlichen Weg mit dem Bus. 80 Cent, genial! In München hätte ich mindestens 1,10€ gezahlt.
Ich ging durch den Bahnhof und wusste, dass ich gut im Voraus gedacht hatte: die Bahnhofshalle war schön warm, ein guter Platz zum warten. Troztdem ging ich vorher noch eine Runde um die Regensburg Arcaden, die natürlich schon zu waren und guckte nach, ob wohl noch was im Kino lief. Immerhin hatten wir es erst so zwanzig nach elf, da könnte ja auch noch was laufen. Aber an der Tür stand „bis 23:30“ geöffnet, also würde wohl kein 10minütiger Film mehr laufen. Und tatsächlich, als ich auf dem Rückweg wieder dort vorbei kam (was soll das denn, man kann gar nicht einmal drumrum laufen!), war das Kino zu. Dann fing es an zu tröpfeln und ich war froh, dann später wieder überdacht zu sein. Ich ging durch den Bahnhof, auf der anderen Seite wieder raus. Im Bahnhof gabs nämlich bloß nen Burger King und da wollte ich nicht hin. Draußen am Bahnhof gab es zwar nen Subway und nen McDonalds, aber die hatten schon zu (ZU!!! Vor Mitternacht hat n Mäckes am Bahnhof ZU! Wo gibt’s denn sowas??). Also bin ich doch zum Burger King. Hmjoa. War ok, aber ich ziehe trotzdem McDonalds vor. Der Burger King hatte bis 1 Uhr auf. Deshalb beschloss ich, auch so lange dort drin zu bleiben und erst dann in die Bahnhofshalle zu gehen. In der Halle war’s zwar wärmer, allerdings wusste ich nicht, ob da nicht irgendwelche Penner rumhocken. Als ich jedoch aus dem Burger King kam, konnte ich schon nicht mehr durch den direkten Durchgang gehen, sondern musste durch ne Tür außenrum gehen. Und durfte dann feststellen, dass die Tür zum Bahnhof zu war. Also folgte ich dem Schild „Nachtzugang“ und kam da zwar zu den Gleisen, nicht aber in den Bahnhof rein. Und auch der Bahnservice mit der Wartehalle der DB war zu. Was soll denn der Scheiß??? An einem Bahnhof, an dem abends um viertel vor elf der letzte Zug in die Landeshauptstadt fährt!! Es fährt sogar der letzte Zug von Köln nach Gummersbach erst nachts um halb 1 und da will doch nachts auch keiner hin, aber ein Zug zwischen zwei Großstädten wie Regensburg und München um viertel vor elf ^^ Aber dann da NICHTS hinzubauen, wo man dann mal warten kann!! Den wärmsten Ort fand ich dann zwischen den zwei Rolltreppen, die in die Bahnhofshalle runter bzw von der Halle nach oben führten. Da stellte ich mich hin und wartete. Es war etwa kurz vor halb zwei. Vielleicht auch erst zwanzig nach eins. Es war nicht wirklich warm. Ehrlich gesagt war es sogar arschkalt. Bzw wurde es mit der Zeit immer kälter. Ich zog die Pulloverärmel runter über die Hände und steckte die Hände in die Jackentaschen. Ich stellte fest, dass ich auch im Stehen ein bisschen schlafen kann, aber immer nur für höchstens 10 Minuten. Wenn mir die Füße zu sehr einfroren hopste ich ein bisschen durch die Gegend. Manchmal kamen Leute vorbei. Ich überlegte, wann wohl die Halle wieder aufmachen würde. Vielleicht um 3 Uhr? Wenige Minuten vor 3 kam ein Mann die Rolltreppe hoch (die Treppe war aus), allerdings nur, um oben den Vorraum zu putzen und wieder runterzugehen. Also da war so ne Glasscheibe drumrum. Etwa halb vier kam so ein türkischer Typ vorbei, der mir sagte, dass die Halle um 4 Uhr wieder aufmacht, aber nur die vorderen Türen, hier oben erst um 5. Juchu, Hoffnung! Ich bedankte mich, blieb aber trotzdem noch hier oben stehen, da es vor den Bahnhofstüren sicher noch kälter war. Die Zeit lief immer langsamer, doch so zwischen zehn und fünf vor vier kam ein Mann von der Bahn und schloss die Glastüren auf. Juchu! Wärme!! Ich freute mich so auf die Wärme der Halle, dass ich richtig enttäuscht war, als es eigentlich gar nicht viel wärmer in der Halle war, als es draußen gewesen war. Aber egal. Hier konnte ich mich wenigstens hinsetzen. Irgendwann kam ein Typ, mit dem ich mich n bisschen unterhalten hab. Der war auch n bisschen komisch *lach* Der wohnte wohl nur so 500m vom Bahnhof entfernt, wollte aber jetzt unbedingt n Brötchen oder Kaffee von dem Bäcker da haben, der aber erst um 5 Uhr aufmachte. Dann meinte er, dass er das Scheiße findet, was ich studiere, weil er es nicht gut findet, wenn man Leute manipuliert, etwas zu kaufen. Hat das aber auch nicht so richtig kapiert, was ich ihm erklärt hab ^^ Außerdem fand er es komisch, dass ich wegen Johann König ne Nacht irgendwo rumsitz (ich hab ihm mal nicht erzählt, dass ich das wegen Martin Schneider und Maike Tatzig auch schon 3 bzw 1mal gemacht hab) und dass er in Regensburg wohl irgendwie ne Berühmtheit sei, hat ihn aber keiner angesprochen, also wohl eher doch nicht, sondern n Spinner. Und er fands nicht gut, dass ich nach Regensburg fahre und nicht weiß, warum das vor kurzem zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Irgendwann ist er dann gegangen, wollte nicht mehr länger auf den Bäcker warten und eigentlich wollte er ja auch lieber nen Döner essen.
Dafür setzte sich kurz später irgendn Penner neben mich, bah! Zum Glück ist der irgendwann weggegangen und sich nen Kaffee holen. Und zum Glück war auch kein Penner unterwegs, als ich oben alleine rumstand, sondern erst im Bahnhof, wo alle Leute rumgelatscht sind. Irgendwann kamen noch so Leute mit ner Art „Bahn-Zeitung“, also eine Doppelseite, „mobil aktuell“ heißt die irgendwie. Ich dachte, die wär voll langweilig, aber die war sogar ganz interessant und gut zum restlichen Zeitvertreib, denn es war schon Endspurt. Eingeschneite Leute kamen von draußen rein, also entschied ich, erst zwei Minuten vor abgemachter Abfahrt nach draußen zu gehen. Kurz vorher guckte ich nochmal auf meinen Ausdruck, was für ein Kennzeichen ich suchen musste und ging dann um 6:12 Uhr nach draußen. *megafreu* da stand das Auto auch schon und ich musste keine einzige Sekunde warten. Ich stieg ein und richtete erstmal die Grüße von meinem Hinfahrer aus, der die beiden auch kannte, mit denen ich nun zurück fuhr. Die beiden holten noch einen Arbeitskollegen ab, dann ging es ab nach München. Ich bekam nur wenig mit, da ich über die Hälfte der Zeit schlief, doch so verging die Zeit auch viel schneller. So gegen halb acht kamen wir in München an der U-Bahn-Station Kiefergarten an und ich stieg in die U6 um. Von dort aus ging es dann zum Sendlinger Tor, Umstieg in die U2. Damit dann zur Silberhornstraße, Umstieg in die Tram25 und damit dann bis zur Haltestelle „Grünwald, Bavariafilmplatz“. Ich war immer noch ganz eingefroren, als ich da ankam. Doch während des Unterrichtes tauten meine Füße auf. Allerdings war Arbeitsrecht nicht unbedingt ein Thema, welches für Spannung berühmt ist. Es war zwar halbwegs interessant, doch irgendwie bemerkte ich manchmal doch recht erschrocken, dass ich gerade die Augen zu hatte. Ich entschuldigte mich später beim Dozenten, der das auch gesehen hatte, aber ich glaube er fand es nicht ganz so schlimm, da Hanno öfters im Unterricht pennt und das länger als ich Wink Bei mir ist das ja eher so ein „Sekundenschlaf“. Außerdem meinte Lena, sie hätte auch irgendwie schlecht geschlafen und er selber war wohl auch ziemlich müde und meinte, dass das sicher am Wetter liegt.
Nach dem Unterricht haben wir dann noch ein bisschen aufgebaut für die Immatrikulationsfeier am Abend. Dann noch kurz nach Hause und mit dem Fahrrad wieder hin, um nicht zu spät zu kommen. Pah, ich hätte auch mit der Bahn fahren können, von unserer Truppe sind fast alle zu spät gekommen! Aber egal. Ich wollte nicht ganz so lange bleiben und Lena zum Glück auch nicht. So sind wir schon um zwanzig vor neun gefahren, das Fahrrad muss ich dann die Tage noch zurück fahren.
Um zwanzig vor zehn bin ich dann ins Bett gegangen. Lena meinte, ich würde jetzt bestimmt 14 Stunden schlafen. Ich dachte, vielleicht schlaf ich ja auch 15 oder mehr und habe mir meinen Wecker mal so auf 13:15 Uhr gestellt. Aber als ich den hörte, hab ich den habe ich schnell ausgemacht und weitergeschlafen. So habe ich dann 17 ½ Stunden geschlafen. War das schön!!

Achja, Fotos gibt’s leider nicht, da mein Fotoapparat ja immer noch kaputt ist Sad Dabei durfte man anscheinend auch während der Show Fotos machen, jedenfalls haben das mehrere Leute gemacht … hätte ich auch gern … Sad

Achja2: Um es mal mit den Worten unserer Dozenten zu sagen: „Dieses Script allein dient nicht zur ausreichenden Belustigung, hierzu ist auch das persönliche Erscheinen bei einem Auftritt nötig.“ *g*

Achja3: Da ist zwar ziemlich viel in Anführungsstrichen, heißt aber nicht, dass das genau so gesagt sein muss, das meiste hat er wahrscheinlich was anders gesagt, aber ich konnte es mir nicht anders merken ^^

Biene

Thomatentier | Anmeldedatum: 31.01.2007 | Beiträge: 1483 | Verfasst am: Mo Dez 03, 2007 19:02 | Titel:

Anne hat Folgendes geschrieben:
Böricht ist fertig - bisschen viel "zu viel Text" Mr. Green

bisschen ist gut...
Hört sich aber sehr lustig an. Musste beim Lesen schon lachen Wink

Nicolsche

Thomatentier | Anmeldedatum: 14.04.2007 | Beiträge: 1038 | Verfasst am: Mo Dez 03, 2007 20:25 | Titel:

ja musst ich auch, voll oft sogar^^ ....
hast du wiedermal richtig, richtig, riiiiiichtig gut geschreiben!! Hand
wie lang hasten dafür gebraucht? sind ja bestimmt an die 10 seiten.

Anne hat Folgendes geschrieben:
Achja2: Um es mal mit den Worten unserer Dozenten zu sagen: „Dieses Script allein dient nicht zur ausreichenden Belustigung, hierzu ist auch das persönliche Erscheinen bei einem Auftritt nötig.“ *g*
Totlach das is gut

Anne

Barhocker im Schillereck | Anmeldedatum: 21.01.2007 | Beiträge: 4027 | Verfasst am: Di Dez 04, 2007 11:08 | Titel:

Hmja, sind 13 Seiten Mr. Green Danke Smile

@Biene kurz OT: tolles neues Ava!! Very Happy

julia boes

| Anmeldedatum: 12.12.2007 | Beiträge: 2 | Verfasst am: Do Dez 13, 2007 14:47 | Titel:

MIRJA BOES IN MÜHLHEIM


9.12.2007

Meine freundin und cih waren bei mirja boes und haben uns heute mach ich schluss angeguckt war ganz lustig wir waren schon um 15 uhr da obwohl es erst um 20 uhr anfing in der zeit haben wir die leute vom theater aus geQuetscht ob mirja schon da ist wo sie lang geht usw Dann fragte uns ein mann (olli) ob wir poster haben wollen wen noch welche da sind wir beide so KLAR und dann kam er nach 30 min mit postern an und sagte mirja kommt gleich zu euch nach soundcheck ich rief direkt meine mutter an und hab die voll geredet und dann um 18,13 meinte olli so kommt rein mirja kommt in 5 min meine freundin und ich am rum schreien wie bekloppte ich meinte so wenn die kommt mach ma was auf einmal kam mirja alissa mit ihrer hand am wackeln und mirja so na ihr wir so na du die so wo soll ich den unterschreiben wir erst mal die poster hingehalten dann alissa ihr t-shirt und dann cih mein handy und meine jacke und dann haben wir noch auf karten autogramm bekomm mirja so wir machen später am ende fotos wenn cih geschminkt bin aber sagt das kein sonst stehen hier 5000 leute wir so OK dann haben wir über hello kitty noch geredet und die so ich bin voll erkältet hab voll das rote näschen voll die krippe wir am lachen ich dann so COOLE hose die so hab cih selber genäht dan sind wir gegangen beide wir wieder ersten in der schlange dan durften wir rein ich renn vor alle noch am eingang ich schon drine den besten platz dann fing es an und mirja die anze zeit mit uns ihrgend was gemeint =) am ende ging alle wir noch da geblieben und andere haben gesehn das mirja doch noch kommt also haben die noch bilder usw mit der gemacht und wir am ende noch bilder emacht wo keiner mehr da wa und geredet und e-mail adresse bekommen =) und um 12 uhr auf nach alpen =) haben nur 2 stunden geschlafen und dann zu schule aber dafür gerne

TheAdmin

Site Admin | Anmeldedatum: 19.01.2007 | Beiträge: 40 | Verfasst am: Do Dez 13, 2007 15:52 | Titel:

Liebe Julia,

wir freuen uns, dass du dich unserer Forengemeinschaft angeschlossen hast. Allerdings haben wir eine kleine Bitte an dich:

Die seltsamen Zeichen auf deiner Tastatur, auch als Satzzeichen bekannt, würden sich über eine häufigere Anwendung sehr freuen. Wink

Um den anderen Usern das Lesen deiner Beiträge zu erleichtern, benutze doch bitte in Zukunft Satzzeichen. Danke dir!

Anne

Barhocker im Schillereck | Anmeldedatum: 21.01.2007 | Beiträge: 4027 | Verfasst am: Do Dez 13, 2007 16:42 | Titel:

Ich wollts gerade sagen, ich hab kein Wort verstanden. Bzw musste mehrere "Sätze" (also Wortreihen die zusammen gehören könnten) mehrmals lesen, um es zu kapieren ^^

julia boes

| Anmeldedatum: 12.12.2007 | Beiträge: 2 | Verfasst am: Do Dez 13, 2007 18:16 | Titel:

sorry deutsch ist nicht mein fach ! sorry

Kim

Klingelmäuschen | Anmeldedatum: 27.06.2007 | Beiträge: 568 | Verfasst am: Fr Dez 28, 2007 17:18 | Titel:

hehe, außer das mit dem lesen ((war schon schwer)) gefällt mir dein bericht Very Happy

bienchen_summ

| Anmeldedatum: 07.03.2008 | Beiträge: 6 | Verfasst am: Mo März 10, 2008 16:40 | Titel:

hehe,,, zu witzig.... ich benutze immer Satzzeichen viiiiel und gerne.....!!!Wink)

Ich würde ja auch gern berichten, aber es ist schon so lange her. War im letzten Sommer bei Oliver Pocher in Konstanz. Der Brüller!!!
Ich erinner mich noch an eine Szene als ein Junge aus dem Publkum den oliver dumm anmachte. Dieser drehte den Spieß rum und am Ende lachte das ganze Publkium den Typ aus. Details sind mir leider entfallen:(
Er hat viel gesungen...let me entertain you!! Und natrülcih das Publikum miteinbezogen....

Bina

Fischflüsterer | Anmeldedatum: 21.05.2007 | Beiträge: 1603 | Verfasst am: Fr März 21, 2008 08:23 | Titel:

So, also ich hab am Mittwoch das Programm vom Bernhard in Mainz im Unterhaus besucht. Ich war dort zusammen mit einer Freudin und ich kann euch sagen, wir haben Tränen gelacht. Totlach
Es war einsame spitze!!! Klatsch2
Leider kann ich jetzt nicht mehr alles aufzählen was drinne vorkommt. Aber ich kann versichern es kommen viele versch. Themenbereiche vor(angefangen über Kopftrainings, über das Sammelverhaltenb seiner Frau, über Gott bzw. Adam und Eva, über Musikleidenschaften, über eine/seine Geburt und natürlich einigen Gesangseinlagen und ganz klar über seine Körpergröße). Das schöne war, dass die erste Reihe fast klomplett mit Wiesbadener voll war...und das in MAINZ! doof Hä
Ich find das schöne beim Bernhard ist einfach das er sich mit den Leuten unterhält und wirklich interessiert ist. Das ist einfach nett, schafft eine tolle Atmosphäre. So hat er sich fast dann 45 Minuten nur mit dem Publikum unterhalten und hatte dann immer wieder das Problem später ins Programm zu finden. Totlach
Am Schluss hat er dann noch den "Flugzeugbauer aus Frankfurt" gefragt, ob er hier ins Programm gehen wollte oder ob es ein Geschenk (von der Grundschulehrerin aus Nackenheim mit Vater aus dem Kultusminsterim aus Wiesbaden)war. tja
Natürlich war es ein Geschenk, hat der dann geantwortet. Und meinte noch das er lieber zum Schmitz gegangen wäre, weil der ihm optisch mehr angesrochen hätte als er. Mr. Green
Und daraufhin meinte der Bernhard dann das er häufig auf die Projekte vom Schmitz angesprochen wird und so seine Lorbeeren ernten kann. Totlach

Insgesamt war ich wieder total begeistert und kann nur jedem raten sich den Bernhard mal an zu schaun wenn er mal in der Nähe sein sollte. Klatsch

Cali

Tannennadelallergiker | Anmeldedatum: 04.03.2007 | Beiträge: 156 | Verfasst am: Mi Jul 09, 2008 21:12 | Titel:

Weiß nich genau ob das jetzt hier hingehört, aber...
ich geh am Samstag (12.07.) mit meiner besten Freundin zum Tour-Finale von Mario Barth! Freu Im Olympiastadion. Ich freu mich schon voll, hoffentlich regnet es nich die ganze Zeit...

Anne

Barhocker im Schillereck | Anmeldedatum: 21.01.2007 | Beiträge: 4027 | Verfasst am: Do Jul 10, 2008 13:00 | Titel:

Oh, cool! Ich wünsch dir ganz viel Spaß!!

Cali

Tannennadelallergiker | Anmeldedatum: 04.03.2007 | Beiträge: 156 | Verfasst am: So Jul 13, 2008 19:29 | Titel:

Den Spaß hatte ich Smile War echt cool, vorallem die ganzen Menschen waren hammer!!! Das ganze Programm natürlich auch! Smile Silbermond war auch da und die mussten Lieder spielen die Mario wollte. Die durften keine eigenen spielen. Er hatte auch ganz tolle ausgesucht. Totlach

Schillereck