Ingo Oschmann

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Anne

Barhocker im Schillereck | Anmeldedatum: 21.01.2007 | Beiträge: 4027 | Verfasst am: Mi Sep 12, 2007 14:09 | Titel: Ingo Oschmann

Ingo Oschmann in „Drei Hanseln im Glück“, Theater an der Kö, Premiere am 6.9.2007

Achtung – eindeutig viel zu viel Text!


Wir schreiben Donnerstag, den 6. September. Irgendwann so gegen 9:30 Uhr klingelt mein Wecker. Warum bin ich eigentlich schon vorher wach? Keine Ahnung. Ich gehe ins Internet, um eben noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, doch es kommt wie es kommen muss – mir begegnet da schon wieder irgendwas Interessantes und ich schaffe nix von dem Geplanten. Egal. Um 11:31 Uhr fährt mein Bus. Ich denke mir, ich könnte ja auch mal ein einziges Mal ohne Hektik meine kleine Reise beginnen und räume meine Sachen in die Tasche. Fotoapparat, Autogrammbuch, Eddings, Schlafanzug, Portmonee. Portmonee! Wo ist das denn jetzt? Scheiße, habe ich letztes Mal im Auto liegen gelassen. Wo ist das Auto, Garage oder sind meine Eltern damit zur Arbeit gefahren? Ich ruf eben bei meiner Mutter an und zum Glück stehts bei meinem Vater vor der Firma, wo er arbeitet. Also schnell da angerufen, doch die typische Anne-Hektik wie jedes Mal. Sachen in die Tasche geschmissen und los. Muss das eigentlich schon wieder regnen? Mein Schirm liegt doch schon wieder in irgendnem Bahn-Fundbüro. Ich nehme die Abkürzung durch den Wald, dementsprechend nass ist danach auch meine Hose. Ich kriegs Auto aufgeschlossen, schnappe mir mein Portmonee und eile weiter. Ich muss ja auch noch zur Sparkasse und zu nem Handykartenladeautomaten. Letzteres begegnet mir als erstes auf meinem Weg und ich bin sogar fast ein bisschen gut in der Zeit. Ich eile weiter zur Sparkasse und – oh Wunder! – ich habe sogar noch 7 Minuten Zeit um auf den Bus zu warten. Und das, obwohl ich gerade einmal durch die halbe Stadt gelaufen bin. Seltsamerweise klappt danach alles super. Ich krieg meinen Anschlussbus und meinen Zug. Beim Umsteigen in den nächsten Zug hole ich mir ein Nutella-Crêpe und komme superpünktlich am Düsseldorfer Hauptbahnhof an, wo ich Katrin schon stehen sehe. Wir machen noch einen Abstecher zu McDonalds, wo ich mir ein Maxi-Menü kaufen MUSS, weil ich unbedingt das gelbe Glas haben will (die andern hab ich ja schon *g*), mit dem Ergebnis, dass ich nach dem Hamburger Royal TS, 3 ½ Pommes und ca. 5 Schlücken Cola satt bin. Naja. Reste werden mitgenommen und wir fahren erstmal zu Katrin, Sachen wegbringen (meinen Schlafsack muss ich ja nicht unbedingt mit ins Theater nehmen Wink). Dort angekommen muss ich Katrin erstmal megamäßig beneiden, da ich mehr als 3mal so viel Miete bezahle und sie ein viel geileres und etwa gleich großes Zimmer hat wie ich (gut, vielleicht kann man München und Düsseldorf nicht so ganz so gut vergleichen). Es werden kurz die Hamster begrüßt, dann Luftmatratze von nebenan abgeholt. Und dann gehen wir auch schon los, mal zum Theater und gucken ob die Theaterkasse schon auf ist.
Gestern erst hatte ich dort angerufen und gefragt, ob es noch Tickets an der Abendkasse geben würde. „Wenn es egal ist, wo Sie sitzen möchten, sind auf jeden Fall noch welche da.“ Super! Smile
Wir also in die Schadow-Arkaden und hatten auch schnell das Theater gefunden. Kasse war auch schon auf und mit 2 Leuten besetzt. Wir fragten erstmal, ob es Ermäßigung für Studenten gibt, aber die gibt es nicht für Premieren. Und überhaupt sei auch die ganze Premiere ausverkauft. Sie fragt auch nochmal die andere Frau, die da in dem Glaskasten sitzt, die meint, die Warteliste sei schon total lang. Klasse! Was ruf ich denn da vorher eigentlich an?? Gefrustet holen wir uns erstmal ein Eis gegenüber vom Theater und setzen uns auf die Bank 2 Meter vor der Theaterkasse. Toll, was machen wir denn jetzt? Ich war doch extra für das Theaterstück nach Düsseldorf gefahren und jetzt sowas? Nen andern Tag kann ich nicht reingehn, weil ich doch Samstag schon wieder nach München fliege! *grummel*
Während der kleine Junge neben mir sein überdimensionales Eis beinahe runterschmeißt (ich dachte, ich sag der Mutter vorher mal Bescheid ^^), läuft da Daniel Lopez lang, der Typ aus der ersten DSDS-Staffel. Wir aber sind immer noch am rumüberlegen, was wir jetzt machen, warum die mir am Telefon gesagt hat, dass noch Karten da seien und wie lang die Warteliste wohl ist. Ich hoffe die ganze Zeit, dass unsere Kartentante da mal weggeht und wir die andere nochmal fragen können. Doch irgendwann verabschiedet sich die eine mit einer langen Umarmung und verschwindet. Also doch nochmal die gleiche. Wir gehen hin und ich frage, wie lange denn die Warteliste sei. „Ach,“ meint die Tickettante, „die ist so lang, das ist sehr unwahrscheinlich dass ihr da noch reinkommt.“ Maaan, ich will aber da rein! Ich sag ihr, dass ich halt gestern angerufen hatte und die mir gesagt hat, dass da sicher noch Karten da sein würden. Ein bisschen resigniert meint sie, dass ihre Kollegin für die Premiere zuständig ist, die sei bloß eben auf der Toilette, wir sollten doch eben warten. Ach, die ist auf dem Klo!? Da muss man sich so lange und mit Umarmung für verabschieden? Komische Leute gibt’s in Düsseldorf! Naja, aber irgendwann kommt die andere Frau dann wieder. Das Sprech-Loch im Glaskasten macht sie erstmal nicht auf, aber wir sehen, wie die beiden sich kurz unterhalten, über uns. Als die Frau dann das Loch endlich aufmacht, brauchen wir gar nichts sagen. „Wo wollt ihr denn sitzen?“ fragt sie und hält uns einen Sitzplan hin. Das wäre jetzt aber das allerletzte gewesen, mit dem wir gerechnet hätten und so verdutzt gucken Katrin und ich uns an. Weil wir nichts sagen fährt die Frau fort: „wir hätten hier in der ersten Reihe noch was frei.“ Wir gucken uns noch verdutzter an und finden diesen Vorschlag super. Die Frau bietet uns noch Karten weiter hinten an, die angeblich besser sind, aber wir sind ganz zufrieden mit unserer ersten Reihe. Die ist zwar nicht frontal, sondern man guckt von links auf die Bühne, aber es ist halt auch die günstigste Preiskategorie. Wir bezahlen und kriegen 2 orangene Tickets. Ich nehme noch schnell das Wechselgeld, dann drehe ich mich um, mache einen kurzen Freuden-Quietscher und muss mich dann sowas von weglachen. Als wir aus den Schadow-Arkaden rausgehen, bin ich immer noch lauthals am lachen, sowas bescheuertes! Während wir nochmal zu Katrin fahren, stellen wir verschieden Theorien auf, warum die uns keine Karten verkaufen wollten. 1. die wollten selber da sitzen. 2. die Karten verkaufen sich nicht ganz so gut und die wollten dass wir Karten für ne andere Vorstellung kaufen dass es da voller ist 3. wir haben ein Eis gekauft bei dem Laden der auf der Rückseite der Tickets seine Wer bung stehen hat 4. die sind einfach nur ein bisschen blöd. Während wir uns immer noch über die beiden Kartentanten da aufregen und drüber lachen und megafroh sind, 2 Karten für die 1. Reihe (!!!) in der Tasche zu haben, suchen wir den Rhein und laufen ein Stück dran entlang. Dann verlaufen wir uns ein bisschen und sind schließlich so gegen sieben Uhr wieder am Theater. „Pünktlich!“ hatte die Kartenfrau gesagt, als Katrin gefragt hatte, wann wir denn wieder da sein sollen. „Spätestens viertel vor acht“ kam dann noch hinterher, kurz bevor Katrin die Augen verdrehen konnte. Also waren wir sehr pünktlich. Wir saßen wieder auf unserer Bank vor der Kasse. Dort beobachteten wir die Leute und stellten fest, dass wir irgendwie nicht wirklich passend gekleidet waren. Die meisten Leute kamen in Anzügen, Kleidern, schicken Blusen und Schuhen, in denen sie nicht laufen konnten. Hm. Wir saßen da in Jeanshose, Pulli, Jacke, Chucks. Egal. Irgendwann lief ne Frau mit einem Tischchen da lang, fanden wir lustig. Dann kam Willy Thomczyk (von „Die Camper“) da lang und eine Menge Leute fing an zu tuscheln: „das ist doch der, der Dings, der eine da!“ Gut, dass ich Katrin dabei hatte, die mir den Namen sagen konnte. Wir überlegten, ob denn noch andere Promis kommen würden, vielleicht auch mal welche, mit denen man mal Quatschen kann. Doch auch wenn wir wieder tolle Theorien aufstellten, warum wer so da sein könnte, haben wir nicht dran geglaubt, dass Ralf Schmitz, Maike Tatzig oder jemand anderes aus der Schillerstraße kommen würden, war auch nicht so Wink So gingen wir dann irgendwann rein und bezogen unsere Plätze. Super Plätze! „Wenn die Plätze neben uns frei bleiben, rutschen wir auf“ meinte Katrin, dieser Plan wurde 20 Minuten später in die Tat umgesetzt. Überhaupt, in der ersten Reihe frontal waren noch 3 Plätze frei, die billigen Rechts- und Links-Plätze waren komplett unbelegt, teilweise auch noch Plätze der zweitbilligten Kategorie. Im Mittelblock waren auch noch ein paar Plätze frei. Also insgesamt waren sicher noch 25-30 Plätze frei – soviel zu dem Thema „ausverkauft“ und „lange Warteliste“, ich lach mich kaputt, haha! Wir haben uns die Leute beguckt und in der ersten Reihe gleich ein paar Dauer-Läster-Opfer gefunden, können wir nichts dafür! Person eins (entpuppte sich später als Jürgen-Fan) war etwa in unserem Alter, hätte sich wohl am liebsten auf die Bühne gesetzt, statt auf den Sitz davor. Guckte die ganze Zeit durch die Gegend, als würde sie wen suchen, kam aber keiner. Die war aber dann irgendwann gar nicht mehr so schlimm, denn dann kam die „Bonbon-Frau“. Gut, später fanden wir dann auch raus, dass das gar keine Bonbons waren, da an dem Kleid, sondern so Blumen. Ansonsten war sie nicht weit entfernt, Nina Hagen Konkurrenz zu machen. Erst dachten wir, es wäre bloß eine „etwas“ schrille Theaterbesucherin, doch später stellte sich dann raus, dass das auch ein Jürgen-Fan war.
Irgendwann ging dann aber endlich mal das Licht aus und es konnte losgehen. Die Bühne war ein Wohnzimmer, in der Mitte stand ein großer Tisch mit drei Stühlen, links (bei uns) war ein Regal und es stand ein Sofa mit dem Rücken zum rechten Publikum und somit direkt vor unserer Nase. Neben dem Sofa stand außerdem der Tisch, mit dem kurz zuvor draußen die Frau lang gelaufen war *bing* Darauf lag ein orange-glitzerndes Tuch, wir nannten es Zauberlappen und fanden, dass es Ingo gehört.
Rechts war eine Anrichte. In der Mitte war außerdem eine Tür auf den Balkon, rechts die Tür zu Haustür und Küche, rechts die Tür ins Bad und in die Zimmer der Bewohner dieser Wohnung.
Das Stück handelte von einer Männer-WG, bestehend aus dem Sohn Phillip (Ingo Oschmann), Papa Harald (Jürgen von der Lippe) und dem Opa Karl, liebevoll „Oppa“ genannt (Mogens von Gadow).
Zunächst saßen nur der Sohn und der Opa am Tisch, sie spielten Skat. Karl wollte, dass Phil in Haralds Karten guckt, was dieser aber nicht wollte. Aus der Diskussion, ob geguckt wird oder nicht, erriet Harald, welche Karten er habe und kam aus der Küche. Phil soll das Rauchen sein lassen, also steckt dieser die Zigarette in die Faust, macht die Hand auf und die Zigarette ist verschwunden. Über ein paar kleine Umwege kamen die drei Männer dann auf das Thema Frauen zu sprechen. Denn Karl hatte wieder angebändelt, mit Annegret. Das gab er jedoch erst zu, nachdem Harald überzeugend verkündet hatte, Bilder von Karl bei einer Transvestiten-Show gesehen zu haben. Es passiert noch eine Menge mehr, bis irgendwann ein Gespräch der drei unterbrochen wird. Eine Frau schreit draußen um Hilfe und wird reingelassen. Es ist Cecilia, die neue Nachbarin, die in die Wohnung über den Männern eingezogen ist. Sie fühlt sich verfolgt vom Vermieter, der sie rauswerfen will, bloß weil sie ein paar Haustiere hat. Kaninchen, Hamster, ein Schwein auf dem Balkon, Hunde, Katzen, eigentlich alles bis auf eine Schlange, denn die ist ihr vor kurzem entlaufen. Und bloß weil im Mietvertrag Tiere verboten sind, soll sie nun gehen? Das kann sie nicht verstehen. Ihr kommt Harald irgendwie bekannt vor und sie und Phil kennen sich auch irgendwo her. Doch bevor weiter nachgedacht wird, woher, geht sich wieder nach oben zu ihren Tieren. Wenig später erfährt man dann auch, warum sie sich bekannt vorkommen – Karl hatte sich im Internet als Harald ausgegeben und sehr mit Cecilia geflirtet, hat ihr Bilder geschickt und ihr etwas vorgeschwärmt. Phil hingegen war einmal Schüler in einem Karatekurs bei ihr.
Viel später haben sich die Männer geeinigt, wer Cecilia „kriegt“ – Harald. Er hat sie zum Essen eingeladen, den Tisch schön gedeckt, sich in Schale geschmissen. Karl und Phil sind weg. Denkt er. Denn Karl steht in der Tür zum Badezimmer, Phil hinter dem Boxsack (etwa 2 Meter von uns entfernt, wir hatten echt die besten Plätze!). Die beiden wollen helfen, dass es ein toller Abend ist. Als Harald mit einem Lippenstiftglas verschwindet um es sauber zu machen, kommt Phil aus seinem Versteck hervor, nimmt eine Serviette und zaubert ein Glas darunter hervor und rennt zurück hinter seinen Boxsack. Da kommt Harald auch schon zurück, mit einem sauberen Glas in der Hand. Und wundert sich, warum da schon eins ist. Er geht wieder weg, da kommt Karl aus seinem Versteck und stellt eine Etagère mit Süßigkeiten auf den Tisch. Und es kommt zu einem kleinen Streit zwischen den beiden, da Phil bloß Details richten will und so eine Etagère ja gleich auffällt. Wobei Cecilia sowieso keine Werthers Echten essen will, wie er sagt. In den Streit platzt ein sehr aufgeregter Harald, der so nervös ist, dass er es nicht mitbekommt, wie die andern beiden abhauen. Sie verstecken sich hinter dem Sofa, Phil springt gekonnt darüber. Nun ja, aber es ist ja irgendwie doch nicht Phil, sondern eben Ingo. Und der bleibt am Sofa hängen und reißt es um. Da Jürgen als Harald von dem Krach nichts mitkriegen und Ingo mit Mo das Sofa schnell wieder hinstellt, sind wir uns sehr sicher, dass das nicht geplant war. War aber lustig.
Harald rückt nochmal die Etagère zurecht, da klingelt es. Er geht zur Tür. Phil springt auf, nimmt die Etagère vom Tisch und nimmt sie mit hinters Sofa. Harald kann jedoch die Tür nicht aufmachen, da Karl abgeschlossen hat. Der Schlüssel liegt im Kühlschrank, „damit ich den finde!!“. Phil regt sich darüber auf, dass er das doch nicht machen könne und wie er ihm das jetzt zeigen will, er könne ja nicht einfach da hin gehen und sagen „ach und by the way, wenn du den Schlüssel suchst, tara tara tara, der ist im Kühlschrank!“ Doch Harald findet den Schlüssel dann doch und kann Cecilia reinlassen. Er will die Flasche Sekt öffnen, klappt aber nicht. Er geht mal eben einen Korkenzieher holen und verschwindet in der Küche. Cecilia beguckt die Anrichte, da springt Phil raus, und öffnet die Flasche. Mit einem lauten „Plopp“ ploppt der Korken raus, gleichzeitig kommt Harald wieder ins Zimmer. Phil schmeißt sich auf den Boden und kriecht schnell unter den Tisch (seeeehr unauffällig, wenn da noch der halbe Hintern rausguckt *lach*). Irgendwas wollte Harald dann noch aus dem „dunklen Keller“ holen (Wein? Weiß nicht mehr) und Cecilia ist mitgekommen. Harald hatte zuvor eine ganze Palette an Gewürzen aufgezählt, die alle in seiner Suppe drin sind, bloß mit Salz und Pfeffer sei er immer etwas vorsichtig. Das testet Karl auch erstmal aus, da er meint, es sei immer zu wenig gesalzen und gepfeffert. Er probiert das Essen, was aussah wie Grießbrei, indem er die Hälfte von dem, was auf dem Löffel war, über den Tisch verteilt. Und nachsalzen will. Phil versucht ihn, davon abzuhalten, doch Karl hat schon den Cayenne-Pfeffer in der Hand. So kommt, was kommen muss, beim Händegerangel entleert sich der ganze Pfeffer über den Topf (und den Tisch). Da kommen auch Harald und Cecilia wieder und Phil verschwindet mit Karl auf den Balkon. Harald schöpft große Löffel von dem gut gewürzten Essen auf den Teller und reicht ihn Cecilia. Sie nimmt auch gleich einen Löffel und verzieht das Gesicht. Entsetzt springt sie auf und rennt mit Harald zum Balkon, sie reißen die Türen auf und sehen Sohn und Opa da stehen. Phil schreit gleich los: „Das war Karl! Das ist allein Karls Schuld, ich hab gar nichts gemacht!“ und er gesteht, dass er die beiden verkuppeln wollte. Karl gesteht auch – dass er wollte dass die beiden im Bett landen. Cecilia ist sauer und geht nach oben in ihre Wohnung.

Dann ist Pause. Der gedeckte Tisch wird abgeräumt und es wird ein bisschen rumgeräumt. Zeit für uns festzustellen, dass a. wir sowas von super Plätze haben und b. die Bonbon-Frau einen an der Klatsche hat.
Zu a --> Ingo sitzt/steht bloß selten mit dem Rücken zu uns, als die beiden sich hinterm Sofa versteckt haben, konnten wir sie total gut beobachten
Zu b --> rechts neben der Frau sitzt keiner, links ein Pärchen. Immer wenn sie lacht, dreht sie sich zu der Frau direkt neben ihr um und lacht ihr ins Gesicht, außerdem dreht sie sich immer um und guckt auffordernd, ob die andern Leute denn auch lachen. Außerdem fängt sie dauernd an zu klatschen, wenn Jürgen irgendwas supertolles gesagt hat, sie guckt auch immer nur ihn an, jedenfalls habe ich sie nie gesehen, dass sie mal denjenigen anguckt, der gerade was sagt oder die Handlung fortführt. Und das mit einem Blick, wah! *grusel*
Aber naja egal. Die war jedenfalls sehr schräg die Frau und wir waren froh, nicht da bei ihr sitzen zu müssen. Stattdessen haben wir dann (zur Abwechslung ^^) auch mal über das Stück geredet, was wir nämlich superklasse finden! Und fanden, dass Ingo das umgefallene Sofa gut überspielt hat, wir hätten da nämlich erstmal gelacht. Und ich hätte erstmal gelacht, weils passiert ist. Dann hätte ich weiter gelacht, weil das gerade beim Theaterstück bei der Aufführung passiert ist. Dann hätte ich gelacht, weil ich am lachen bin. Dann hätte ich gelacht, weil ich bei der Aufführung lache. Und dann hätte ich noch gelacht weil das alles gerade so super peinlich ist und diese letzte Lache hätte ich auch nicht aufgehört.
Wir haben dann noch versucht, so ein Programmheft zu kriegen, aber irgendwie lief keiner mehr rum, hatten wir also Pech gehabt :-/

Als die Pause vorbei war, stand nur Karl im Wohnzimmer. Aber wir sahen Phil schon mit einem Karton in der Tür stehen. Als das Licht richtig anging, machte er einen Schritt nach vorne, um auch ins Zimmer zu kommen, doch irgendwer fing mit Applaus an. So machte er wieder einen Schritt zurück. Wir mussten lachen. Entweder hatte Ingo das gesehen oder er fand es auch lustig, das Zurückgehen, jedenfalls lachte er auch ein bisschen (oder grinste). Als der Applaus leiser wurde, kam er dann ganz raus. Er wollte ausziehen. So räumte er gerade seine Sachen aus seinem Zimmer. Da kam auch Harald und hielt erstmal einen Vortrag über das Ausziehen in die weite, weite Welt. Phil meinte scherzhaft „ich ziehe aus, um das fürchten zu lernen“. Und verkündete wenig später, dass er in die Wohnung eine Etage drüber ziehen würde. Mit seiner großen Liebe. Uwe. „Das ist wohl ein nordischer Frauenname.“ meint Harald, doch Phil erwidert: „Nein, das ist ein kölscher Name.“
Karl wollte auch ausziehen, zu Phil, doch das weiß dieser noch nicht. Da taucht dann auch Cecilia wieder auf, die inzwischen schon längst ausgezogen war. Ihre Tiere hatte sie in einem Streichelzoo in Mönchengladbach abgegeben. Wie sich später herausstellt, gehört dieser Zoo Phils Mutter und Haralds Exfrau. Diese hat Cecilia nun die Etage unter der Männer-WG vermietet, sie aber vor den „drei Hanseln im Pech“ gewarnt, die dann über ihr wohnen würden.
Sie unterhalten sich noch etwas. Am Ende sagt Cecilia zu Phil: „Ich hab von Anfang an gewusst, dass du nicht schwul bist.“ Er antwortet ihr: „Ich dich auch!“ und sie geht. Als auch Phil und sein Opa gehen, nimmt Harald sich eine Leiter und einen Strick, gibt vor, sich zu erhängen. Doch das klappt nicht, da irgendwas dazwischen kommt (hab ich vergessen, was da war).
Als wenig später der Opa allein im Wohnzimmer steht und sich einen Text überlegt, wie er am besten mit Cecilia sprechen kann, kommt sie über den Balkon geklettert. Sie hört ihm kurz zu und kommt dann ins Wohnzimmer rein. Er erschreckt sich, doch sagt ihr dann, dass sie gerne in dem Haus wohnen kann, dass er sich darüber freuen würde. Beim Erzählen massiert er ihr den Rücken und nimmt sie dann mit in sein Zimmer auf die Massagebank. Cecilia: „Aber das Höschen bleibt an!“ „Jaja, mir macht das nichts aus.“ „Nein, ich meine dein Höschen!“ „Achso. Ich trage doch nie Höschen.“ *g*

Es wurde wieder dunkel im Saal, dann kam Jürgen auf der rechten Seite am Publikum entlang zur Bühne und es stellte sich erneut heraus, dass wir eigentlich die tollsten Plätze erwischt hatten: Ingo kam auf der linken Seite am Publikum entlang und stellte sich ca 1 Meter vor uns an den Jürgen gegenüberliegenden Bühnenrand. Als sie selbst beschwerten sie sich ein bisschen über das Ende des Theaterstücks, dass sie es ja ganz anders hätten haben wollen, als sie es gleich spielen würden. Nach einer Weile kletterten sie auf die Bühne und Ingo durfte als erstes vormachen, wie er gerne das Ende hätte. Jürgen musste Cecilia spielen und sich da hinstellen. Ingo stellte sich hinter das kleine Tischchen mit dem Zauberlappen. „Ich fühle mich wie einer dieser Zipfel“ sagte er uns musste gleichzeitig auch schon lachen. Überhaupt war er bei diesem Zwischenspiel dauernd am Lachen, teilweise auch dieses geile Grunz-Lachen, ich liebe das, ich könnt mich da jedes Mal wegschmeißen. Doch nun fühlte er sich halt wie so ein Zipfel und hielt mit beiden Händen je einen dieser Zipfel fest. Dann erzählte er Jürgen-Cecilia eine einschleim-romantische Geschichte. Je mehr er Cecilia seine Liebe gestand, desto höher hob plötzlich dieser Tisch ab, der unter dem Tuch stand. Ingo hielt immer noch die beiden Zipfel fest und ließ den Tisch einmal quer über die Bühne schweben, schmiss ihn dann halb übers Publikum und holte ihn zurück auf den Boden. Dort zog er das Tuch vom Tisch und warf es auf den Boden. Hm. Also ich glaub da war irgendn Haken oder andere Befestigung in dem Tuch da drin. Aber war trotzdem toll! Nun gut, Jürgen-Cecilia war hinweg geschmolzen, doch nun wurde getauscht. Ingo war Cecilia, Jürgen durfte sie für sich erobern. Er holte eine Gitarre und fing an zu singen: „Wild thing!“ und erklärte der verwirrten Ingo-Cecilia, dass das erst sowas wie ein Vorspiel war. Als Jürgen dann anfing, ein romantischeres Lied zu singen, in dem er erzählte, was er alles für Cecilia tun würde, setzte Ingo-Cecilia sich aufs Sofa. Top! Denn nur wir sahen, dass er zunächst noch ganz aufmerksam über die Lehne lugte, dann aber kam Astrid, die Cecilia-Darstellerin und sprang unbemerkt von Jürgen und dem restlichen Publikum zu Ingo aufs Sofa. Schulter an Schulter schliefen die beiden ein. Und wachten 5-10 Sekunden später wieder auf. Ingo verschwand unauffällig hinter der Bühne. Als Jürgen fertig war mit Spielen, guckte sie über die Sofalehne und Jürgen alias Harald freute sich. Achja, vorher wollten beide das Licht anders gestellt haben (wie heißt der Lichtmensch da?? Schlomo?? *lach* hört sich an wie eine verkackeierte Form von Slow-Motion), Ingo: „Kannste das Licht mal n bisschen runterdimmen? So .. so .. so Puff!“ und dann bekam er Puff-Licht.
Dann kam aber Mo und wollte das Stück zu Ende spielen. So kam es, dass Opa, Papa und Sohn wie zu Beginn des Stückes zusammen am Wohnzimmertisch saßen und Skat spielten. Sie freuten sich, dass sie keinen Ärger mit Frauen haben und auch sonst gar kein so schlechtes Leben. Als man sich gerade fragt, wer Cecilia denn nun bekommen hat, kommt sie mit Lockenwicklern und Kittel ins Zimmer und ruft zum Essen. Also anscheinend hat keiner und gleichzeitig alle sie bekommen ^^
Dann ist das Stück zu Ende. Es gibt großen Applaus. Katrin und ich überlegen, ob wir Standing Ovations machen. Aber da unsere Plätze wohl für alles perfekt sind außer für sowas, bleiben wir sitzen und entscheiden uns, nur dann aufzustehen, wenn vorher auch ein paar andere Leute aufstehen. Die Schauspieler gehen und kommen und gehen und kommen und bekommen durchgehend Applaus. Dann kommen die Darsteller einzeln raus. Als Jürgen alleine rauskommt, flippt die Bonbon-Frau komplett aus, springt auf, reißt die Hände hoch, klatscht und jubelt wie blöd und merkt nicht, dass wir nicht die einzigen sind, die sich gerade denken „setz dich hin, sei ruhig!!“ Erst als Jürgen geht, folgt sie diesem Wunsch. Doch als irgendwann wieder alle da sind, springt sie wieder auf. Nun steht auch noch eine zweite Frau im Publikum auf, doch die beiden sind uns zu wenig, um mitzumachen (zudem die Bonbon-Frau nicht zählt ^^). Achja, Jürgen hat die Bonbon-Frau übrigens mit dem Arsch nicht angeguckt. Fanden wir jetzt nicht sooo schlimm, aber hat unser Meinungsbild bestätigt.
Die Schauspielerin der Cecilia, Astrid, und eine weitere junge Frau, die an dem Theaterstück mitgewirkt hat (stand nicht dran, als was Wink ) bekommen Blumensträuße. Jürgen guckt fast ein bisschen beleidigt, dass er keinen kriegt. Ingos Schwester und Ingos Mutter kommen an den Bühnenrand, beide haben eine Rose für Ingo. Er kommt auch sofort angelaufen, schmeißt sich vor den beiden auf die Knie, knutscht die beiden fast ab und knuddelt beide gleichzeitig. Und schon wieder haben wir gute Plätze, denn die beiden stehen direkt vor uns und Ingo grinst ein bisschen in unsere Richtung, als er da in den beiden drin hängt. Astrid bekommt auch noch einen weiteren Blumenstrauß, ich denke mal von einem Freund, jedenfalls kannte sie den.

Joa, dann irgendwann gehen alle ein letztes Mal von der Bühne und die Leute verlassen langsam den Saal. Wir bleiben erstmal noch sitzen und ziehen unser Resümee. Es hat sich auf jeden Fall total gelohnt, ins Theater zu gehen. Es war supertoll, sehr lustig, manchmal auch wunderbar vorausschaubar. Die Auswahl der Darsteller war toll, der Opa war irgendwie süß, Jürgen passte prima als Papa und Ingo war ein toller aufgedrehter Sohn. Und dann natürlich noch Cecilia, die ihre Rolle auch super machte! Man merkte zwar anfangs, dass Ingo von den vieren anscheinend am wenigsten Theater-Erfahrung hat, doch das tat der Sache keinen Abbruch, und je länger das Stück ging, desto weniger fiel es auf.

Hab noch ein paar Sachen vergessen, wo ich nicht mehr so ganz genau weiß, wo die reingehören (was aber nicht heißt, dass die Sachen da oben alle so 100% stimmen, aber so hab ich die halt noch in Erinnerung Wink ).

An einer Stelle ist es lustig, weil Harald und Phil gerade beide kurz weg sind während des Skat-Spieles. Jedoch ist Cecilia da und Karl sagt ihr, sie solle in die Karten gucken. So zählt sie erstmal schön auf, was da so für Karten sind. Als dann Harald kommt, kriegt sie erstmal Ärger und die hatten irgendeinen tollen Vergleich, wie erlaubt es ist, einem in die Karten zu gucken, hab ich aber vergessen.

Als Cecilia zu dem Essen mit Harald kommt, hat sie so ein Marylin Monroe-like Kleid an. Die Bonbon-Frau machte laut: „Oooh!“ und diesem Beispiel folgten noch etwa 5-10 andere Menschen in dem Raum. Dann fingen die selben Leute auch etwas an zu klatschen. Warum? Wollten die der Garderobe-Frau sagen, dass sie da ein ganz tolles Kleid ausgesucht hat? Wollten sie der Astrid sagen, dass es aber irgendwie schon ein bisschen gewagt ist, so ein Kleid anzuziehn (uuuh, es ging ja gerademal ein Stückchen über die Knie!)? Keine Ahnung, aber war seltsam. Das war ja jetzt nicht irgendwie aus was weiß ich für nem Edel-Stoff, dass man sich darüber wundern konnte.

Als Phil & Karl mit der Etagère hinter dem Sofa hocken, kommt Harald nochmal zurück, um den Tisch zu begutachten. Da hält er sich für bescheuert, weil er gerade halluziniert und eine Etagère gesehen hat (lustig, dass ihm das vorher nicht aufgefallen ist, als die plötzlich da stand! *g*). Als Cecilia später da ist und mit Harald auf dem für diese Szene gedrehtem Sofa sitzt, hängt ihre Hand ein bisschen runter. Karl nimmt die Etagère und hält sie Cecilia in die Hand, sie nimmt sie hoch und nimmt sich ein Bonbon *lol*

In einer Szene ist Phil sauer auf irgendwas. Da haut er auf ein Regalbrett, was da auf unserer Seite hängt. Ich hab mich sooo erschrocken! *lach* Das Drauf-Hau-Brett ist nämlich bloß Sperrholz und ist beim Draufhauen kaputt gegangen. Daraufhin hat Phil es erstmal wieder zusammengebaut und mit Buch und Blume versucht „abzustützen“ oder es normal aussehen zu lassen.

Irgendwann stand Ingo-Phil so mehr links, und auf einmal leuchtet es rot an der Hosentasche/Hemd. Hab mich erstmal gefragt, was das ist, ob Ingo sein Handy inner Hosentasche hat und das irgendwie blinkt oder so. Aber dann gehörte es zu einem kleinen Zaubertrick, bei dem Ingo-Phil das rote Lämpchen-Leuchten überall verschwinden ließ und es wieder hervorzauberte.

Achja und noch ganz am Anfang, bevor es überhaupt losgegangen ist, war hinten am Balkonfenster kurz ein einziger Arm zu sehen, der irgendwie eine Schüttelbewegung machte. Dürfte Ingo gewesen sein, jedenfalls hatte der Arm ein weißes Hemd an, was Ingo später auch hatte. Wozu auch immer das war? Naja, vielleicht für die Technik, dass die jetzt das Licht ausmachen oder so. Aber da frage ich mich, ob die das überhaupt sehen konnten, war eigentlich zu weit rechts. Aber egal Wink


So, vergessene Sachen fertig, nun geht’s weiter mit erzählen. Also, die Leute verließen langsam das Theater. Wir überlegten, ob Ingo & Co nun wohl nochmal irgendwie da raus kommen. Und packten unseren Kram gaaaanz langsam zusammen. Dieses Jürgen-Mädel überlegte wohl das Gleiche, jedenfalls stand sie da irgendwo in der Gegend rum, immer noch mit diesem „Ich suche jemanden“-Gesichtsausdruck. Da aber keiner kam, gingen wir langsam raus. „Das da sind Ingos Eltern.“ klärt mich Katrin über die Leute auf, die da in der Nähe der Tür stehen (also draußen vor dem Theatersaal). Ich hab früher zu wenig StarSearch geguckt, ich weiß das schon gar nicht mehr. Bzw bin ich mir gar nicht so sicher, ob ich das überhaupt jemals gewusst habe. Aber egal. Katrin steckt in den Anfängen einer Krise, weil sie Ingo uuunbedingt noch sehn will. Aber da die Eltern ja da noch stehn, wird er ja sicher noch kommen, so ist Katrin auch erstmal ein bisschen beruhigt. Weil wir beide Ingo zum ersten Mal live gesehen haben, wissen wir ja auch nicht, wie er hinterher so drauf ist. Also legen wir erstmal die Reihenfolge erst Foto, dann Autogramm fest, falls er nicht so viel Zeit und/oder nicht so viel Lust auf sowas hat. Immerhin sind wir wahrscheinlich die einzigen Bekloppten, die ihn wegen sowas anlabern werden, das restliche Theater war ja mit schick gekleideten Leuten gefüllt, die wahrscheinlich hauptsächlich wegen dem Theaterbesuch gekommen waren und nicht weil da irgendwer mitspielt, den sie gut finden, den sie noch nie live gesehen haben. Irgendwann hören wir von der anderen Seite dieses Vorraums (wasn das? Ne Lobby? Foyer? Keine Ahnung!) Applaus – die 4 Schauspieler waren rausgekommen (und ich glaub auch die anderen, die da mitgearbeitet haben, aber die kann ich so vom Gesicht her ja nicht so einordnen). Von allen Seiten werden sie beglückwünscht. Irgendwie will jeder allen sagen, wie toll es war. Wir stehen in sicherer Entfernung und beobachten das Ganze. Da taucht auch wieder die Bonbon-Frau auf und labert mit Jürgen. Einmal nicht hingeguckt, da war sie auch schon wieder weg. War Jürgen sicher genau so begeistert von ihr wie wir. Katrin fiel des öfteren ein „Oh Gott, Ingo ist weg“, aber er hatte bloß mal 2 Schritte getan und war hinter irgendeiner anderen größeren Person verschwunden. Nach und nach löste sich der Kuddelmuddelhaufen. Ingo ging zu seinen Eltern rüber. Haben wir ihn auch dann erstmal reden lassen, auch später mit so Anzugtypen. Doch da – da kommt ein normaler Theatergast und fragt Ingo nach einem Autogramm. Ha! Wir sind doch nicht die Einzigen! Uns weniger doof vorkommend, fragen wir Ingo dann irgendwann nach einem Foto. Er schnappt sich meinen Fotoapparat und will ein Bild von mir machen. Wuah, nee, hm! So, was macht man nun, wenn man denjenigen da eigentlich gar nicht kennt, ihn gerade das erste Mal sieht und nicht weiß, ob er a. Witze macht, b. es wirklich nicht verstanden hat oder c. ob derjenige jetzt keine Lust auf Fotos hat? Keine Ahnung! Aber Katrin hat irgendwas gesagt, da hat Ingo dann mich und sich fotografiert. Und dann meinte er „und jetzt machen wir noch ein richtiges“ und Katrin durfte das Foto machen (wie ja von Anfang an geplant *g*). Jetzt hab ich 2 Fotos und beide sind voll toll. Und Katrin hat natürlich auch noch eins gekriegt. Das war auch gut, Katrin: „Krieg ich auch eins?“ Ingo: „Ja klar, frag doch nicht, mach doch einfach!“ Ts, macht man doch nicht! Wir haben ihm mal nicht erzählt, dass sein lieber Kollege von der Lippe mit „Schuld“ daran ist, dass wir das nie machen würden (also fragen eh immer, aber jetzt noch „lieber“, wenn man das so sagen kann). Ja, hat das Foto also super geklappt, also dann auch Autogramm gefragt. Er hatte keinen Stift, aber für sowas sind wir ja dann doch gewappnet Wink Noch bevor er etwas geschrieben hat, bittet Katrin ihn, doch bitte auch einen Satz hinzuschreiben und nicht bloß den Namen. Belustigt meint er, dass er das doch immer machen würde. Nunja, aber es gibt da so Kandidaten, denen muss man das immer wieder sagen Wink Und er schreibt Katrin in ihr Autogrammbuch: „Für Katrin, Lachen ist wie eine Sonne! Es strahlt! Ingo Oschmann“ Um das Sonnen-O malt er Sonnenstrahlen. Seinen Namen kann man mal überhaupt nicht lesen *lach* Bloß das I (falls der Strich den ich da gefunden hab, eins ist) und das O. Er schreibt mir das Gleiche rein, „damit ihr euch nicht streitet“ meint er, bloß schreibt er bei mir „Für Anne“ drüber Wink
Hab aber vorhin mal gesehn, dass er bei mir geschrieben hat „wie ein Sonne“, hatter n E vergessen *g* Aber macht gaaar nix! (Immerhin beherrscht er die deutsche Rechtschreibung besser als ein gewisser Herr Pocher).
Ich frage Ingo, ob das Absicht war, dass das Sofa umgefallen ist. Er meinte nur: „Natürlich! Das ist die schwerste Stelle im ganzen Stück!“ Klaaar! Mr. Green Very Happy
Ingo ist dann auch gleich wieder beschäftigt und ist nicht sehr viel später auch weg. Irgendwann kam Jürgen noch an, war mit irgendwem am reden. Katrin hat sich drei Mal überlegt, ob sie hingeht und sich dann für „Nein“ entschieden. Ich habe mir fünf Mal überlegt, ob ich hingehe. Aber ich bin dann auch beim „Nein“ geblieben, ich glaube von uns hatte keiner Lust, an diesem supermegasupertollen Abend noch von irgendwem anmotzen lassen (also kann man ja nicht wissen, aber wir wolltens auch nicht drauf ankommen lassen). So sind wir dann ein wenig später auch aus dem Theater rausgegangen. Noch ein bisschen überdreht irgendwie *g* Die Straßenbahn zu Katrin war vor ein paar Minuten abgefahren, aber die soeben vergangenen Stunden lieferten genug Gesprächsstoff für die 16 Minuten, die wir auf die nächste Bahn warten mussten.
Wir fragten uns, warum uns die Tickettante den Abend versauen wollte. Es war sooooooooooooo ein toller Abend! Und wenn wir nicht noch einmal wegen den Karten nachgehakt hätten, wäre er nicht gewesen! Unglaublisch! Bei Katrin zu Hause angekommen gönnten wir uns erstmal ein Kölsch. Meins wurde gepantscht – da stand noch mein McDonalds-Cola-Rest, mit dem ich das Kölsch gemixt hab *g* Die Pommes wurden aber erstmal entsorgt.
Meine Luftmatratze wurde aufgebaut, Schlafsack ausgelegt. Dann erfuhr ich, dass dieses Buch in Katrins Regal, was mir schon am Nachmittag mit diesem komischen Namen „Pelege heute“ aufgefallen war, gar nicht so heißt, sondern „Pflege heute“, bloß sieht das F aus wie ein E. Reichte aber, dass Katrin sich erstmal weglachte. Im Buch sind lauter tolle Sachen, die man als Krankenschwester wissen sollte. Mit ganz tollen Bildern. Lecker! *kotz* Gut, dass ich das nicht werde ^^
Irgendwann sind wir dann auch mal ins Bett, Katrin hat zuvor noch (spaßeshalber) ihre Hamster umgetauft *lol* und sie ist dann als erstes eingeschlafen. Aber diese Matratze war irgendwie ungemütlich. Hm. Lag da noch ganz lange rum, aber irgendwann hab ich dann auch mal geschlafen.
Wir sind vorm Wecker-Klingeln aufgewacht, gefrühstückt und dann irgendwann zur Straßenbahn und zum Hauptbahnhof. Von da aus bin ich dann nach Hause gefahren, sie zu ihren Eltern (also quasi auch nach Hause, bloß wohnt sie ja wegen Ausbildung in Düsseldorf, ich wegen Studium in München, also kommts auf gleiche raus und ich laber hier schon wieder unnützes Zeugs).
Das Umsteigen hat wieder super geklappt und so bin ich überpünktlich zu Hause angekommen. Aus Langeweile hab ich vom Bus aus die Schritte nach Hause gezählt - 1190 Schritte! Aber ungefähr bei 6hundertirgendwas ist mir aufgefallen, dass ich gar keinen Schlüssel mitgenommen hab. Zum Glück war mein Bruder schon von der Schule zu Hause und hat mir aufgemacht (fing auch schon wieder an zu regnen … ).

Sooooooooooooooooo!!!!!!!! Unglaublich, aber HIER ist dieser Bericht zu ENDE! Yay! 8 Seiten in Word *lach* *umfall*



Mogens von Gadow, Jürgen von der Lippe, Ingo Oschmann


Ingo et moi (hat er gemacht)


Ingo et moi nochmal (hat Katrin gemacht)

Kim

Klingelmäuschen | Anmeldedatum: 27.06.2007 | Beiträge: 568 | Verfasst am: Mi Sep 12, 2007 14:58 | Titel:

ich liiiiiiiiiebe seine lache Totlach

Nicolsche

Thomatentier | Anmeldedatum: 14.04.2007 | Beiträge: 1038 | Verfasst am: Mi Sep 12, 2007 18:35 | Titel:

Shocked BOOOOOOAAAAAAH!!!!!

less ich mir mal in ner ruhigen minute (oder auch stunde Wink ) durch...
vorweg die fotos sind schön...besonders das wo er selbst gemacht hat *g* sag ma bist du größer als der????

Jule

Schillerdiplom | Anmeldedatum: 19.01.2007 | Beiträge: 5855 | Verfasst am: Mi Sep 12, 2007 20:39 | Titel:

das foto, dass ingo gemacht hat find ich voll cool! ^^ is so ne tolle perspektive Laughing
und klasse bericht! habt ihr ja nochmal glück gehabt mit den karten. und am ende noch so viel frei, wie bescheuert. wenigstens hattet ihr tolle plätze und wen zum lästern ^^

Steffi B.

Arschöse Royal | Anmeldedatum: 17.03.2007 | Beiträge: 2874 | Verfasst am: Do Sep 13, 2007 00:12 | Titel:

SO Exclaim Ich habs auch gelesen Hu (Anne, irgendwie hat mir schon was gefehlt, wo du so lange keinen Bericht geschrieben hattest Totlach Wink Aber ich hatte auch fast schon vergessen WIE lang die sein können ^^)

So, aber Fragen bleiben doch immer offen Denk Ich denke mal, ich stell dir die lieber morgen im ICQ damit du auch was zu tun hast, während Info. Kann dich ja nen bisschen unterhalten Laughing

Aber eins muss ich schon sagen: Ingo Oschmann klingt nach einem sehr umgänglichem und spontanem Menschen Very Happy Very Happy
Hab den auch letztens mal in so ner Show gesehen, das war echt gut Totlach

Nicolsche

Thomatentier | Anmeldedatum: 14.04.2007 | Beiträge: 1038 | Verfasst am: Do Sep 13, 2007 08:25 | Titel: Re: Ingo Oschmann

so, ich habe jetzt auch fertig Wink
wirklich toll geschrieben, kommt man (also ich jetzt) sich vor als wenn man mitdabei gewesen wär...

klasse!!! Klatsch2

Anne hat Folgendes geschrieben:
Ich frage Ingo, ob das Absicht war, dass das Sofa umgefallen ist. Er meinte nur: „Natürlich! Das ist die schwerste Stelle im ganzen Stück!“ Klaaar! Mr. Green Very Happy
Totlach Totlach Rolling Eyes naja so nach dem motto: wer dumm fragt, bekommt auch ne dumme antwort... (bzw. ne lustige) Wink

Anne

Barhocker im Schillereck | Anmeldedatum: 21.01.2007 | Beiträge: 4027 | Verfasst am: Do Sep 13, 2007 08:31 | Titel:

Merci! Very Happy
Nein, er ist ca 3 Zentimeter größer als ich, aber irgendwie macht er wohl so ein Anti-Ralf: Ralf stellt sich auf Zehenspitzen, um auch sichtbar größer zu sein. Ingo macht sich kleiner, warum auch immer tja
Joa Steffi, ich bin gleich irgendwann online Wink *noch unten sitz, nich im PC-Raum*

Jule

Schillerdiplom | Anmeldedatum: 19.01.2007 | Beiträge: 5855 | Verfasst am: Do Sep 13, 2007 16:09 | Titel:

Anne hat Folgendes geschrieben:

Ingo macht sich kleiner, warum auch immer tja

damit er auf augenhöhe ist Mr. Green

Schillereck